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Karte, welche die Außenbüros der KfW in Subsahara-Afrika markiert: Äthiopien, Benin, Burkina Faso, Elfenbeinküste, Ghana, Kamerun, Kenia, Kongo, Madagaskar, Malawi, Mali, Mosambik, Namibia, Niger, Nigeria, Ruanda, Sambia, Senegal, Sierra Leone, Somalia, Südafrika, Sudan, Südsudan, Tansania, Togo und Uganda.

Trotz Krisen: Immer mehr Erfolgsgeschichten und Wachstum

    Subsahara-Afrika

    Afrika ist ein Kontinent der Gegensätze: Zwischen arm und reich, zwischen Wüsten und Regenwäldern, zwischen boomenden Staaten und fragilen Kontexten. Kurz: Afrika kann man nicht über einen Kamm scheren. Zur Region Afrika südlich der Sahara (auch: Subsahara-Afrika) gehören 49 der 54 afrikanischen Staaten. Dort lebt mehr als eine Milliarde Menschen.

    Dieser Teil Afrikas gehört zu den ärmsten Regionen der Welt: Immer noch leben Millionen von Menschen in Armut, es mangelt an sauberem Wasser und einer ausreichenden Gesundheitsversorgung. Doch das ist nur ein Teil der Wahrheit.

    Afrika ist auch ein Kontinent der Chancen. Mehrere afrikanische Staaten gehören mit einem Wirtschaftswachstum von 5 % bis 9 % inzwischen zu den am schnellsten wachsenden Volkswirtschaften der Welt, während auch die durchschnittliche Wachstumsrate stabil bei 3,6 % liegt.

    In einer zunehmend komplexer werdenden geopolitischen Lage sind diese afrikanischen Staaten wichtige Partner Deutschlands. Aufstrebende Märkte bieten deutschen und europäischen Unternehmen neue Export- und Investitionschancen. Gleichzeitig wird der verlässliche Zugang zu kritischen Rohstoffen immer wichtiger für die deutsche und europäische Industrie. Die KfW fördert im Auftrag des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) unter anderem auch diese wirtschaftlichen Interessen.

    Die KfW, im Auftrag vom BMZ, trägt dazu bei, dass das Wachstum bei den Armen ankommt, indem sie zahlreiche Vorhaben fördert, die mit den Partnerregierungen vereinbart werden: So werden Schulen und Straßen gebaut, Gesundheitsstationen errichtet, die Wasserver- und Abwasserentsorgung verbessert, erneuerbare Energieträger auf- und ausgebaut. Es gibt Unterstützung in der Landwirtschaft und bei der Ernährungssicherung. Es werden (Mikro-)Kredite für kleine und mittlere Unternehmer/innen und Existenzgründer/innen bereitgestellt, damit sie sich selber eine Existenz aufbauen können. Regierungen werden dabei unterstützt, ihre Verwaltungen zu dezentralisieren.

    2025 hat die KfW Entwicklungsbank für Subsahara-Afrika rund 2,15 Mrd. Euro zugesagt.

    Regionale Kooperationen und Institutionen

    Afrikanische Union

    Banque Ouest Africaine de Développement (BOAD)

    Intergovernmental Authority on Development (IGAD)

    Ostafrikanische Gemeinschaft (EAC)

    Unsere Außenbüros in Subsahara-Afrika

    Weltkarte zur weltweiten Präsenz (Außenbüros) der KfW. Sie veranschaulicht, dass die KfW in weiten Teilen der Welt vertreten ist; nicht nur in Europa, sondern vor allem in Südamerika, Afrika und Asien ist sie in vielen Ländern tätig.

    Wir fördern Entwicklung weltweit