Hoher Besuch
Großherzogin Maria Teresa von Luxemburg, eine engagierte Befürworterin von Kleinstkrediten, diskutierte mit Fachleuten in der Berliner Niederlassung der KfW über die Zukunft der Mikrofinanzierung.
Sauberes Wasser für Südkaukasus
Es ist auch ein Erbe der Sowjetunion: Im Südkaukasus klaffen große Lücken bei der Versorgung mit Trinkwasser und der Entsorgung von Müll und Abwasser. Auch eine Folge von mangelnder Technik und Kontrolle in den ehemaligen GUS-Staaten. Wie sich die Situation verbessern lässt, diskutierten mehr als 100 Experten auf einer Konferenz in der georgischen Schwarzmeerstadt Batumi. Die KfW hilft dort mit, die Wasserqualität zu verbessern und Abfall umweltgerecht zu entsorgen.
Trilemma des Wachstums
Die Welt steht vor globalen Herausforderungen: Es gibt immer mehr Menschen, sie verbrauchen viel Energie und schädigen damit das Klima. "Trilemma des Wachstums - Drei Probleme, keine Lösung?", fragen Klaus Töpfer, ehemaliger Chef des UN-Umweltprogrammes, und Reiner Klingholz, Direktor des Berlin Institutes für Bevölkerung und Entwicklung, in einer neuen Untersuchung, die sie in der Berliner Niederlassung der KfW vorstellten. Die Experten fordern einen Wertewandel, um die Probleme anzugehen und eine zukunftsfähige Entwicklung zu ermöglichen.
Neue Schulen im Nahen Osten
Die Schüler im Gazastreifen sollen besser lernen können. Die KfW Entwicklungsbank unterstützt deshalb im Auftrag der Bundesregierung das Schulbauprogramm des UN-Hilfswerkes für Palästinaflüchtlinge (UNRWA). Für den Bau von zwei weiteren Schulen wurde jetzt ein Abkommen über drei Millionen Euro unterzeichnet. Durch das deutsche Engagement werden rund 4.500 Schulplätze geschaffen.
Klimawandel in Lateinamerika
Die KfW Entwicklungsbank trägt dazu bei, die Auswirkungen des Klimawandels in Lateinamerika zu mindern. Zu diesem Zweck ist in Zusammenarbeit mit der Lateinamerikanischen Entwicklungsbank (CAF) eine neue Kreditlinie eingerichtet worden.
Weniger Armut durch Beschäftigung
Wer menschenwürdige und fair bezahlte Arbeitsplätze schafft, trägt dazu bei, Armut zu bekämpfen und soziale Ungleichheit zu vermindern. Für die Entwicklung eines Landes sei nachhaltige Beschäftigungsförderung eine wichtige Grundlage, hies es auf der internationalen Konferenz "Employment and Development- What do we know and what can we do?", die die KfW Entwicklungsbank mit dem Bonner Institut für die Zukunft der Arbeit in Berlin ausrichtete. Zahlreiche renommierte Experten, darunter Harvard Top-Ökonom Dani Rodrik, nahmen daran teil.
Meilenstein bei Poliobekämpfung
In Indien ist die Kinderlähmung praktisch ausgerottet. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat das Land von der Liste der regelmäßig von Polio betroffenen Staaten gestrichen. Im vergangenen Jahr wurden keine Neuinfektionen registriert. Das gilt als Meilenstein bei der weltweiten Bekämpfung der Krankheit. Im Auftrag der Bundesregierung hat die KfW Entwicklungsbank für das indische Polioimpfprogramm bisher 243 Millionen Euro bereitgestellt.
Zwischen (Ohn-)Macht und Gewalt
Weltweit leben rund 1,5 Milliarden Menschen in fragilen und von Konflikten betroffenen Staaten. In diesen Ländern ist Armut weit verbreitet, die wirtschaftliche Lage oft katastrophal. Unter dem Titel "Zwischen (Ohn-)Macht und Gewalt - Fragile Staatlichkeit als zentrale Herausforderung für die deutsche Außen-, Sicherheits- und Entwicklungspolitik" diskutierten Fachleute in der Berliner Niederlassung der KfW über die besondere Situation in Krisen- und Konfliktländern.
Debatte über nachhaltige Entwicklung
Die entwicklungspolitischen Anstrengungen in den Bereichen Wirtschaft, Ökologie und sozialer Fortschritt müssen stärker verknüpft werden, um nachhaltige Entwicklung zu erreichen. Über diese Kernthese des neuen Berichtes des „High-Level Forum on Global Sustainability“ diskutierten Expertinnen und Experten in der Berliner Niederlassung der KfW.








