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Südafrika

Wirtschaftsmacht am Kap

Karte von Südafrika

Südafrika ist nach Nigeria die zweitgrößte Wirtschaftsnation Afrikas. Seit dem Ende der Apartheid hat sich eine stabile Demokratie mit freier Presse entwickelt. Die Weltbank stuft Südafrika als Land gehobenen, mittleren Einkommens ein. Es gehört als einziges afrikanisches Land zu den G20-Wirtschaftsmächten und wird zu den fünf BRICS-Staaten gezählt. Das Land verfügt über ein großes Potential für Erneuerbare Energien. Es ist mit Bodenschätzen wie Gold und Diamanten, mit Sonne, Wind und fruchtbarem Land reich gesegnet.

Doch das Land hat auch ein anderes Gesicht. Es kämpft mit massiven sozialen Ungleichheiten. Die Arbeitslosigkeit vor allem unter der Jugend ist erschreckend hoch. Perspektivlosigkeit und soziale Ungerechtigkeit führen zu einer hohen Kriminalitätsrate. In manchen Stadtvierteln ist Gewalt an der Tagesordnung. Insbesondere Frauen und Kinder sind davon betroffen. Weitere Herausforderungen liegen in der nicht-nachhaltigen Energiegewinnung. Die Wirtschaft nutzt noch weitgehend die Kohleverstromung, was eine der höchsten Emissionsraten von Kohlendioxid weltweit verursacht. Die COVID-19-Pandemie hat das Land stark getroffen, Durch anhaltende Lockdowns brach das Wirtschaftswachstum im Jahr 2020 ein, erholt sich aber langsam wieder und für die Jahre 2022 und 2023 wird ein moderates Wachstum erwartet.

  • Klima und Energie, Just Transition
  • Frieden und gesellschaftlicher Zusammenhalt
  • Nachhaltige Wirtschaftsentwicklung, Ausbildung und Beschäftigung
  • Gesundheit, soziale Sicherung und Bevölkerungspolitik

Südafrika ist einer von acht globalen Partnern des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ), um gemeinsam globale Probleme zu lösen. Im Auftrag der Bundesregierung unterstützt die KfW Südafrika bei einer sozial gerechten Energie- und Verkehrswende. Erneuerbare Energien, insbesondere Windkraft und Solarenergie werden deutlich ausgebaut. Deutschland hat sich gemeinsam mit anderen internationalen Gebern verpflichtet, eine sozialverträgliche Energiewende zu unterstützen. Die KfW stellt dafür Mittel bereit, deren Auszahlung auch an Reformen im Energiesektor gebunden sind. Da das Land ideale Voraussetzungen für die Produktion von grünem Wasserstoff hat, finanziert die KfW ein Pilotprojekt für die Gewinnung dieser nachhaltigen Energiequelle.

Nicht nur in den Kohlerevieren, auch in den Townships ist die soziale Spannung hoch. Enorm hohe Arbeitslosenquoten - bei Jugendlichen bis zu 70 % - und soziale Ungleichheit resultieren in einer der höchsten Gewalt- und Kriminalitätsraten weltweit. Die KfW investiert in die Berufsausbildung von Jugendlichen und fördert die Kooperation von Privatwirtschaft und Ausbildungsinstitutionen. Daneben unterstützt sie das Land beim Aufbau einer friedlichen und inklusiven Gesellschaft, indem sie Vorhaben zur Gewaltprävention mit Fokus auf Gewalt gegen Frauen und frühkindlicher Entwicklung finanziert.

Die COVID-19 hat Südafrika schwer getroffen. Die KfW unterstützt das Land bei der Impfstoffverteilung und beim Aufbau einer eigenen Impfstoffproduktion, die dem gesamten afrikanischen Kontinent zugute kommen wird.

Die Entwicklungspartnerschaft Deutschlands mit Südafrika unterstützt das Land dabei, seine noch bestehenden Herausforderungen zu überwinden.

Projektinformation – Konfliktprävention

Kontakt vor Ort

KfW Office Pretoria

Direktorin KfW-Büro: Silke Stadtmann
Hatfield Gardens, BLOCK E
P.O. Box 13732
333 Grosvenor St
Hatfield 0028 Pretoria
Südafrika

+27 12 42 36 357
Fax: +27 12 42 36 360

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