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Ruanda

Dynamisches Wirtschaftswachstum

Karte von Ruanda

Ruanda, ein kleines Land mit hoher Bevölkerungsdichte, hat in den vergangenen Jahren viel erreicht: Massive und zielgerichtete Investitionen in die soziale und wirtschaftliche Infrastruktur des Landes führten zu einem dynamischen Wirtschaftswachstum, das inzwischen höher liegt als in 20 anderen Ländern der Region. Es wurden große Fortschritte bei der Armutsbekämpfung und Gesundheitsversorgung erzielt. Gleichzeitig ist die Wirtschaft abhängig vom Export von Tee und Kaffee sowie von Rohstoffen. Die Regierung zielt nun darauf ab, Ruanda zu einem Dienstleistungs- und Kongresszentrum Afrikas zu machen.

Trotz dieser Erfolge gehört Ruanda noch zu den ärmsten Ländern der Welt. So lebt über die Hälfte der Bevölkerung weiterhin unter der Armutsgrenze von 1,90 US-Dollar pro Tag. Zudem liegt Ruanda im Human Development Index mit Rang 165 von 191 im unteren Fünftel. Gleichzeitig wächst die Bevölkerung jährlich um 2,5 %, mehr als die Hälfte der Menschen in Ruanda ist jünger als 20 Jahre. Die wirtschaftliche Entwicklung konzentriert sich vor allem auf die Hauptstadt, die ländliche Bevölkerung profitiert weniger davon. Durch die weiterhin eher geringen Einnahmen des Staates gibt es kein umfassendes soziales Sicherungsnetz. Der Klimawandel macht sich zunehmend durch Dürren, Erdrutsche und Hochwasser bemerkbar, was zu Ernteausfällen führt.

Im Auftrag der Bundesregierung unterstützt die KfW Ruanda bei den Themen:

  • Frieden und gesellschaftlicher Zusammenhalt
  • Nachhaltige Wirtschaftsentwicklung, Ausbildung und Beschäftigung
  • Gesundheit, soziale Sicherung und Bevölkerungspolitik
  • Klima und Energie, Just Transition

Die KfW fördert gute Regierungsführung und dezentrale Entwicklung, indem sie in die lokale Infrastruktur, das Soziale Sicherungssystem und die Digitalisierung der öffentlichen Verwaltung investiert.

Sie unterstützt den Aufbau eines modernen Berufsbildungssystems. Außerdem stärkt sie die ruandische Entwicklungsbank, damit diese auch kleinen und mittleren, exportorientierten Unternehmen Kredite gewährt. Das schafft Arbeitsplätze und regt den Export an.

Im Rahmen einer in 2022 vereinbarten Klimapartnerschaft Deutschlands mit Ruanda engagiert sich die KfW beim Klimaschutz, der Anpassung an den Klimawandel und der Stadtentwicklung. Dazu gehört das Vorhaben „Green City Kigali“. Hier entsteht ein grünes Stadtviertel mit klimafreundlichen Häusern für über 7.000 Menschen, für die die KfW die Infrastruktur finanziert. Auch in den drei am schnellsten wachsenden Städten stellt die KfW Mittel für den Bau von Wasser- und Abwasserleitungen sowie für Einrichtungen zum Schutz vor Hochwasser und Erosion bereit. Darüber hinaus unterstützt die KfW die Einrichtung einer Finanzierungsfazilität, die Vorhaben zur Senkung von Treibhausgasemissionen und zur Abfederung der Folgen des Klimawandels fördern wird.

Außerdem finanziert die KfW den Bau einer Übertragungsleitung zwischen Ruanda und Kongo bzw. Burundi, um den regionalen Stromhandel zu erleichtern. Ferner fördert sie den Bau und die Rehabilitierung von Wasserkraftwerken am Ruzizi.

In Kooperation mit der University of Rwanda engagiert sich die KfW für die lokale Impfstoffproduktion.

Die KfW unterstützt in Ruanda ein nachhaltiges Wachstum und eine sozial gerechte Transformation mit Ziel der Klimaneutralität.

Projektinformation – Nachhaltige Wirtschaftsentwicklung

Kontakt vor Ort

KfW Office Kigali

Direktor KfW-Büro: Jochen Saleth
11, Avenue de Kiyovu
P.O. Box 534
Kigali
Ruanda

+250 252 57 57 81

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