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Lateinamerika und Karibik

Lateinamerika und die Karibik haben unter der Corona-Pandemie besonders stark gelitten. Viele Länder bemühten sich für einen wirksamen Gesundheitsschutz zu sorgen, und gleichzeitig die Wirtschaft nicht irreversibel zu schädigen. Trotzdem brach die Ökonomie in vielen Staaten massiv ein und erholte sich in vielen Ländern nur langsam, Armut und Arbeitslosigkeit nahmen zu. Davon waren die Menschen, die im informellen Sektor arbeiten, besonders betroffen.

Dabei hatten die Länder sehr unterschiedliche Voraussetzungen. Die Wirtschaftskraft in den einzelnen Staaten ist sehr heterogen: Brasilien und Mexiko sind Schwellenländer, die längst zu wichtigen globalen Akteuren aufgestiegen sind, Peru und Kolumbien sind aufstrebende Staaten mit ökonomischen Perspektiven. Daneben gibt es kleine und weniger entwickelte Länder wie Honduras, Guatemala und Nicaragua, in denen ein relativ hoher Anteil der Menschen in Armut lebt und in Ermangelung von Perspektiven im eigenen Land in großer Zahl Richtung USA migriert. In praktisch allen Ländern Lateinamerikas sind die Einkommen und Vermögen sehr ungleich verteilt.

Lateinamerika und die Karibik zeichnen sich allerdings durch ein hohes Maß an Biodiversität und eine große Artenvielfalt aus. Der immergrüne Regenwald, einzigartige Ökosysteme mit seltenen Tier- und Pflanzenarten haben weltweit Bedeutung für den Schutz des Klimas und die biologische Vielfalt. In vielen Staaten unterstützt die KfW Entwicklungsbank im Auftrag der Bundesregierung die Regierungen dabei, solche ökologisch wertvollen Gebiete zu schützen und zu erhalten.

Insgesamt spiegelt die Entwicklungszusammenarbeit mit Lateinamerika die wandelnde Rolle des Kontinents in der Welt und seine Vielfalt wider. Neben dem Schutz von Umwelt, Klima und Tropenwald, werden Erneuerbare Energien gefördert, klimaschonende Transportmittel für die wachsenden Städte finanziert und die Versorgung mit Trinkwasser unterstützt. Die Vorhaben der KfW tragen dazu bei, für die Menschen mehr Einkommen und Beschäftigung zu schaffen, die soziale Schere zu verringern und Frieden und Demokratie zu stärken. Für die Region Lateinamerika / Karibik sagte die KfW Entwicklungsbank im Jahr 2021 Mittel in Höhe von 1,6 Mrd. EUR zu.


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