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Nordmazedonien

Auf dem Weg in die EU

Karte von Nordmazedonien

Im ehemaligen Jugoslawien war Nordmazedonien (vormals Mazedonien) die wirtschaftlich am schwächsten entwickelte der sechs Republiken. 1991 erklärte das Land seine Unabhängigkeit. 1992 nahm Deutschland die Zusammenarbeit auf. Seit 1999 unterstützt die KfW Entwicklungsbank den Wiederaufbau der heruntergekommenen und teilweise zerstörten Infrastruktur. Nach dem NATO-Beitritt im Jahr 2020 konzentriert sich Nordmazedonien nun auf die EU-Mitgliedschaft: 2022 starteten die Beitrittsverhandlungen mit der EU. Die KfW ist in den Bereichen tätig, die sich auf den Klimawandel auswirken, mit besonderem Fokus auf Energieeffizienz und erneuerbare Energien, Bewässerung und klimaresistenter Landwirtschaft, kommunaler Infrastruktur (Fernwärme) und beruflicher Bildung mit dem Ziel der Beschaffung von Arbeitsplätzen.

Die KfW Entwicklungsbank arbeitet eng mit Nordmazedonien zusammen, um Fortschritte in den folgenden entwicklungspolitischen Bereichen zu erzielen:

  • Klima und Energie, „Just transition“
  • Anpassung der Agrar- und Ernährungssysteme

Im Energiemix Nordmazedoniens ist Kohle ein zentraler Bestandteil. Wasserkraft hingegen ist die wichtigste Quelle für erneuerbare Energien. Viele der – wenngleich emissionsarmen - Wasserkraftwerke sind veraltet und müssen auf einen modernen Stand gebracht werden. Sechs davon wurden bereits modernisiert und weisen somit eine deutlich gesteigerte Leistung und Energieeffizienz auf. Darüber hinaus hat die KfW im Auftrag der Bundesregierung den Bau des ersten Windparks in Nordmazedonien wie auch auf dem Westbalkan überhaupt unterstützt.

Die Regierung Nordmazedoniens hat sich zum Ziel gesetzt, die Nutzung erneuerbarer Energien weiter auszubauen und zu diversifizieren. Auch die KfW plant, die Energiewende des Landes hin zu erneuerbaren Energien mit neuen Solar- und Windkraftkapazitäten zu fördern.

Darüber hinaus beabsichtigt Nordmazedonien in den nächsten 15-20 Jahren die Modernisierung und den Ausbau von Bewässerungssystemen, um zusätzliche 250.000 ha Land zu bewässern. Die KfW unterstützt dieses Ziel seit 2001. Durch eine bessere Verfügbarkeit und effizientere Nutzung von Wasserressourcen soll die landwirtschaftliche Produktion nachhaltig gesteigert werden, was auch zur Verbesserung der Lebensbedingungen der ländlichen Bevölkerung beitragen soll. Außerdem wird das Land dabei unterstützt, die Beschäftigung zu erhöhen und die Landwirtschaft widerstandsfähiger gegen den Klimawandel zu machen. Für Nordmazedonien bedeuten die positiven Entwicklungen in der Landwirtschaft auch wichtige Fortschritte bei der Annäherung an die Europäische Union. Das Projekt konzentriert sich auf das Einzugsgebiet des Vardar-Flusses.

Vor allem in den Bereichen erneuerbare Energien und Landwirtschaft hat das Land durch die Zusammenarbeit nachhaltige Verbesserungen erzielt.

Projektinformation - Windenergie

Kontakt vor Ort

KfW Office Skopje

Direktorin KfW-Büro: Moritz Remé
Antonie Grubisik 5
1000 Skopje
Nordmazedonien


Telefon: +38 923 10 92 41
Fax: +38 923 21 24 66

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