Meldung vom 15.07.2026 / KfW Entwicklungsbank

Auswirkungen Chinesischer Exportüberschüsse auf Entwicklungs- und Schwellenländer

Chinas Exportmaschine läuft auf Hochtouren – und verändert das wirtschaftliche Umfeld für Entwicklungs- und Schwellenländer grundlegend: Einerseits dämpfen die günstigen Importe aus staatlich geförderten Zukunftsbranchen kurzfristig die Inflation und erleichtern Investitionen – etwa in erneuerbare Energien. Andererseits wachsen zugleich die Risiken von Deindustrialisierung und einer Verfestigung der Rolle als bloße Rohstoff- oder Montage-Standorte.

Die aktuelle Ausgabe von „Entwicklungspolitik Kompakt“ analysiert, wie sich die neue Welle chinesischer Überkapazitäten von Afrika über Indien und Südostasien bis Lateinamerika auswirkt und zeigt, welche handelspolitischen Schutzinstrumente und Strukturreformen nötig sind, damit der kurzfristige Preisvorteil nicht zum langfristigen Entwicklungsrisiko wird.

Auswirkungen Chinesischer Exportüberschüsse auf Entwicklungs- und Schwellenländer