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Women's and Children's Health Tech Fund II (WCHTF II)

Der Impact Investment Fund "Women's and Children's Health Tech Fund II (WCHTF II)" hat zum Ziel, die Gesundheitsversorgung für Frauen, Kinder und Jugendliche in Niedrig- und Mitteleinkommensländern (LMIC) zu verbessern. Das Hauptziel des Vorhabens ist daher die Erhöhung der Verfügbarkeit und Nutzung neuer und weiterentwickelter Gesundheitsprodukte und -technologien zum zügigen Einsatz in LMIC. Der Fonds investiert in junge und innovative Unternehmen, die solche Produkte und Technologien entwickeln und skalieren, um die spezifischen Bedürfnisse dieser Zielgruppen zu adressieren und dann zu erschwinglichen Preisen zugänglich machen.

Der Fondsmanager Cross-Border Impact Ventures (CBIV) strebt eine Fondshöhe von 125 Mio. USD mit zehnjähriger Laufzeit an. In dieser Zeit sollen fünf Millionen Frauen, Kinder und Jugendliche in LMICs mit diesen neuen Produkten und Technologien erreicht werden, davon ein Drittel in Subsahara-Afrika. Dies entspricht 80.000 erreichten Menschen pro 1 Million USD Investitionsvolumen. Deutschland plant eine Beteiligung an der Junior-Tranche des Fonds, wodurch die Mobilisierung von Privatkapital in eine weniger risikoreiche Tranche ermöglicht wird. Neben der Beteiligung ist die Bereitstellung technischer Unterstützung für die jungen Firmen zur Markteinführung ihrer Produkte in LMIC geplant. Beim Vorgängerfonds WCHTF I hat sich Deutschland mit insgesamt 20,7 Mio. USD an der Junior-Tranche beteiligt und war einziger öffentlicher Investor. Mit einem Gesamtvolumen von 90,3 Mio. USD konnten über die deutsche Beteiligung knapp 70 Mio. USD an Privatkapital mobilisiert werden.

Das Vorhaben trägt zur nationalen Umsetzung der Agenda 2030 bei, insbesondere zu den nachhaltigen Entwicklungszielen Gesundheit und Wohlergehen (SDG 3) sowie Geschlechtergleichheit (SDG 5).

Umwelt- und Sozialverträglichkeit

Das Vorhaben wurde der Kategorie FI/B zugeordnet, aufgrund der moderaten sektoralen Risiken der Endkunden im Bereich der Entwicklung und Forschung sowie Produktion und Markteinführung von Medikamenten, Impfstoffen, Diagnostika sowie Geräten und Softwarelösungen. Die Endkunden weisen grundsätzlich Risiken im Bereich Arbeitsschutz, Emissionen und Entsorgung auf, die grundsätzlich mit standardisierten Minderungsmaßnahmen vermieden und gesteuert werden können. Mit dem Fondsmanager wurde ein Umwelt- und Sozialverpflichtungsplan vertraglich vereinbart, der Anwendung der internationalen Umwelt- und Sozialstandards zur Prüfung der Projekte, einen öffentlich zugänglichen Beschwerdemechanismus sowie die entsprechenden Verantwortlichkeiten und Berichtspflichten festlegt.

Land / Region / Institution Alle Entwicklungsländer
Nummer 63475
Schwerpunkt Gesundheit
Sektor 13020 - Förderung reproduktiver Gesundheit
USV-Kategorie FI/B
Finanzierungsinstrument Treuhandbeteiligung
Weitere Geber Privater Investor/Private Investor
Deutscher Finanzierungsbeitrag 18 Mio. EUR
Status aktiv
Auftraggeber BMZ
Projektpartner -
Zuständige Abteilung Beteiligungen

Kontakt

Transparenz

Sollten noch Fragen offen gebieben sein, stehen wir gerne zur Verfügung: