Verbesserung der Wasser- und Sanitärversorgung in Timbuktu
Kernproblem:
Die Wasserproduktion, Speicherkapazitäten sowie die Sanitärversorgung in der Stadt Timbuktu reichen derzeit nicht aus, um sämtliche Einwohner kontinuierlich zu versorgen. Die Unterversorgung der Bevölkerung Malis mit hygienisch unbedenklichem Trinkwasser und die unzureichende Verfügbarkeit sanitärer Einrichtungen stellen auch generell zentrale Entwicklungshemmnisse für den malischen Staat dar.
Modulziel:
Im Rahmen des Vorhabens soll die Wasserproduktion und -speicherung des städtischen Wasserversorgers SOMAPEP in Timbuktu erweitert und Investitionsmaßnahmen zur Verbesserung der Sanitärversorgung realisiert werden. Neben des erhöhten Versorgungsgrads ist es auch Ziel des Vorhabens, durch sichtbare staatliche Investitionen einen Beitrag zur Stabilisierung des Nordens zu leisten.
Wesentliche Outputs:
Die Wasserproduktion in der Stadt Timbuktu soll durch das Vorhaben mehr als verdoppelt und die Anschlussrate von derzeit 63% auf 80% erhöht werden, um somit eine kontinuierliche Wasserversorgung zu erreichen.
Zielgruppe:
Zielgruppe des Vorhabens ist die schnell wachsende Gesamtbevölkerung der Stadt Timbuktu mit ihren ca. 63.000 Einwohnern.
Beitrag zur nationalen Umsetzung der Agenda 2030:
- Keine Armut
- Sauberes Wasser und Sanitäreinrichtungen
- Nachhaltige Städte und Gemeinden
Umwelt- und Sozialverträglichkeit
Das Vorhaben "Verbesserung der Wasser- und Sanitärversorgung in Timbuktu, Mali" wurde als USV-Kategorie B eingeordnet. Die FZ-Maßnahme knüpft an die Investitionsmaßnahem zur Erweiterung der Wasserproduktion und -speicherung sowie des Verteilnetzes in Timbuktu und Investitionsmaßnahmen zur Verbesserung der Sanitärversorgung im Rahmen der ersten und zweiten Phase des Vorhabens an. Neben dem erhöhten Versorgungsgrad ist es weiterhin Ziel des Vorhabens, durch sichtbare staatliche Investitionen einen Beitrag zur Stabilisierung des Nordens zu leisten. Zudem ist es auf die Befriedigung der Grundbedürfnisse der städtischen Bevölkerung in Timbuktu ausgerichtet. Explizite Maßnahmen zum Grundwasserschutz aufgrund des zu erwartenden Klimawandels sind nicht vorgesehen, da nach aktuellem Kenntnisstand mittelfristig keine nachweisbaren Veränderungen des Grundwasserdargebots zu erwarten sind. Minderungspotenziale durch Verlustreduzierung oder Energieeinsparungen sind zwar in geringem Umfang vorhanden, jedoch nicht signifikant. Der Projektdurchführung geht gem. malischem Recht eine Umwelt- und Sozialverträglichkeitsstudie voran. Es sind nur geringfügige - auf die Bauzeit begrenzte - Umweltbelastungen und Sozialwirkungen zu erwarten.
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