Verbesserung der Überlebenschancen und der Entwicklung von Kindern, Phase III

Die aufeinander aufbauenden Phasen II und III des Programms "Verbesserung der Überlebenschancen und der Entwicklung von Kindern III" sind in das Landesprogramm von UNICEF eingebettet, das die Verbesserung der Mutter- und Kindergesundheit zum Ziel hat. Spezieller Fokus liegt auf den Bereichen reproduktive Gesundheit (selbstbestimmte Familienplanung, Vor- und Nachsorgeuntersuchungen, betreute Geburten, HIV/AIDS), Ernährung (Prävention und Behandlung von Unterernährung) und WASH (Zugang zu sauberem Trinkwasser und Sanitäranlagen und verbessertes Hygieneverhalten).

Die Maßnahmen sind auf die Sicherstellung der Basisgesundheitsversorgung in den Gesundheitseinrichtungen im Projektgebiet ausgerichtet und tragen dazu bei, die Nut-zung von Gesundheitsdienstleistungen zu steigern und gesundheitsbezogenes Verhal-ten der Bevölkerung zu fördern. Die Aktivitäten umfassen kleinere Rehabilitierungsmaß-nahmen, die Beschaffung und Bereitstellung essenzieller Medikamente und Ausstattung von Gesundheitseinrichtungen. Daneben werden Aufklärungsmaßnahmen in Schulen und Gemeinden sowie die Fortbildung von Gesundheitspersonal, Lehrern und Multiplika-toren durchgeführt. Zur direkten Zielgruppe gehören Kinder unter fünf Jahren, Grund-schulkinder, Jugendliche sowie schwangere und stillende Frauen. Eine Stärkung der relevanten dezentralisierten Behörden und Dienstleister soll durch verbesserte Monito-ringinstrumente erreicht werden. Zusätzlich zu den drei Projektdistrikten der beiden ers-ten Phasen Mao, Moussoro und Bokoro wird in Phase III das Vorhaben auch im Distrikt Mongo der Region Guéra implementiert. Finanzierungsempfänger und Träger des Vor-habens ist UNICEF, das Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen.

Umwelt- und Sozialverträglichkeit

Das Vorhaben wurde gemäß der KfW Nachhaltigkeitsrichtlinie und unter Anwendung der Standard Operating Procedures für die Partnerschaft zwischen KfW und UNICEF in die Umwelt- und Sozialrisikokategorie B eingeordnet. Durch das Vorhaben sind leichte bis moderate soziale und Umweltrisiken gegeben. Die Risiken der geplanten Maßnahmen liegen in den Bereichen Arbeitssicherheit, Arbeitsbedingungen, öffentliche Sicherheit und Gesundheit sowie dem Umgang mit medizinischen Abfällen. Die Risiken sind mit entsprechenden Maßnahmen nach dem Stand der Technik, vermeid-, verminder- beziehungsweise bewältigbar. Es wurde daher vereinbart, das für die Einzelmaßnahmen jeweils ein vereinfachter standortspezifischer Umwelt- und Sozialmanagementplan zu erarbeiten. Darüber hinaus wurde mit UNICEF die Einrichtung eines Beschwerdemechanismus vereinbart, ebenso muss die KfW unverzüglich über umwelt- und sozialrelevante besondere Vorkommnisse informiert werden.

Land / Region / Institution Tschad
Nummer 45529
Schwerpunkt Gesundheit
Sektor 12220 - Basisgesundheitsdienste
USV-Kategorie B
Finanzierungsinstrument Zuschuss / Darlehen aus Haushaltsmitteln
Weitere Geber -
Deutscher Finanzierungsbeitrag 19,25 Mio. EUR
Status abgeschlossen
Auftraggeber BMZ
Projektpartner UNITED NATIONS CHILDREN'S FUND (UNICEF) NY CASHIERS
Zuständige Abteilung Nordafrika und Sahel

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