Verbesserung der Lebensbedingungen in urbanen Räumen und Verbesserung der Integration von Rückkehrern (MPF), Phase II

Im Rahmen des Vorhabens soll die städtische Infrastruktur in den Städten Mogadischu, Baidoa und Kismayo in Südzentral-Somalia verbessert und so ein Beitrag zur Verbesserung der Lebensbedingungen der Bevölkerung, dort angesiedelter Binnenflüchtlinge sowie der aus Dadaab zu-rückkehrenden Flüchtlinge geleistet werden. Darüber hinaus trägt das Projekt zur Stabilisierung der fragilen Sicherheitslage in den Projektstädten Südzentral-Somalias bei und fördert so die Friedenskonsolidierung vor Ort, wie im Marshallplan mit Afrika, "Afrika und Europa - Neue Partnerschaft für Entwicklung, Frieden und Zukunft" gefordert. Der Ansatz zielt auf die Verbesserung sozialer und produktiver Infrastruktur und ist multisektoral, sodass Maßnahmen in den Bereichen Transport, Wasser- und Sanitärversorgung, Müllentsorgung, Bildung und Gesundheit möglich sind. Die einzelnen Maßnahmen werden im Rahmen der Umsetzung festgelegt. Zur Planung und Umsetzung der o.g. Maßnahmen werden die Strukturen des Multi Partner Fund der Weltbank (MPF) genutzt, der zur Umsetzung der FZ-Mittel ein gesondertes Finanzierungsfenster für städtische Infrastruktur einrichtet. Zur Förderung des von der Gebergemeinschaft angestrebten "State-Building" werden somalische Regierungsstrukturen soweit wie möglich in die Planung, Gestaltung und Umsetzung der Maßnahmen eingebunden. Auch die direkte Anbindung an den nationalen Entwicklungsplan ist damit sichergestellt.

Land / Region / Institution Somalia
Nummer 40289
Schwerpunkt Sonstige
Sektor 43030 - Stadtentwicklung und -verwaltung
USV-Kategorie B+
Finanzierungsinstrument Zuschuss / Darlehen aus Haushaltsmitteln
Weitere Geber Weltbank - IDA/IBRD
Deutscher Finanzierungsbeitrag 25 Mio. EUR
Status aktiv
Auftraggeber BMZ
Projektpartner -
Zuständige Abteilung West- und Ostafrika

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