Unterstützung von Flüchtlingen im Irak I

Der andauernde Bürgerkrieg in Syrien führt zu einem ansteigenden Zustrom von Flüchtlingen in die Nachbarländer. Das Regionalvorhaben unterstützt Basisinfrastrukturvorhaben in den Nachbarländern Jordanien, Libanon, Irak und Ägypten. Der Zuzug belastet die ohnehin knappen Ressourcen und soziale Infrastruktur insbesondere in grenznahen Bezirken der Aufnahmeländer. Es ist davon auszugehen, dass sich die Lage in den nächsten Monaten durch weiteren Zuzug verschärft und bis auf weiteres keine Rückkehr der Flüchtlinge nach Syrien möglich ist.
Das Ziel der FZ-Maßnahme ist ein Beitrag zur Stabilisierung der Nachbarländer durch die schnelle Verbesserung der Basisinfrastruktur, den Zugang der Flüchtlinge zu Grundbildung und nachhaltiger Wasser- und Sanitärversorgung, Kinderhilfsmaßnahmen und Basisgesundheitsversorgung. Die Sektoren für Bildung und Kinderhilfsmaßnahmen werden in Direktleistung von UNICEF (Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen) verantwortet. Die Maßnahmen fokussieren auf Gebiete mit hoher Flüchtlingspräsenz im Irak. Zur Zielgruppe gehören sowohl syrische Flüchtlinge in Lagern und Kommunen als auch die einheimische Bevölkerung in den aufnehmenden Kommunen und Binnenflüchtlinge. Mit dem Vorhaben wird in Fortsetzung des deutschen Beitrags der weitere Finanzierungsbedarf von UNICEF im Irak mit 8,0 Mio. EUR in Teilen finanziert.

Land / Region / Institution Naher und mittlerer Osten
Nummer 34404
Schwerpunkt Sonstige
Sektor 72010 - Materielle Nothilfe
Finanzierungsinstrument Zuschuss / Darlehen aus Haushaltsmitteln
Weitere Geber -
Deutscher Finanzierungsbeitrag 7,998 Mio. EUR
Status abgeschlossen
Auftraggeber BMZ
Projektpartner UNITED NATIONS CHILDREN'S FUND
Zuständige Abteilung Nahost, Afghanistan und Pakistan

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