Unterstützung von COVID-19 Impfkampagnen in Ostafrika

Ziel der Maßnahmen ist die Unterstützung der Impfkampagnen in den EAC-Partnerländern. Dies umfasst die Stärkung von Kapazitäten des Gesundheitssystems zur Durchführung der COVID-19 Impfkampagne, sowie die Erhöhung von Akzeptanz und Impfbereitschaft der Bevölkerung insbesondere in ländlichen Regionen. Die folgenden Projektkomponenten/Aktivitäten sind vorgesehen:
Beschaffung von relevanter Ausstattung und Verbrauchsmaterialien für Gesundheitseinrichtungen, die Impfungen durchführen (u.a. Kühlkettenausstattung, IT-Equipment, PPE). Hierbei sollen sowohl die AKU Hospitals und Outreach Centers, als auch öffentliche (staatliche sowie kirchliche) Einrichtungen in Kenia, Tansania, Uganda und der DRC berücksichtigt werden, um einen möglichst hohen Outreach zu erreichen.
Durchführung von Trainingsmaßnahmen für Gesundheitspersonal zur Durchführung von Impfungen und Infektionsschutz (online sowie in-person) - Öffnung für alle EAC-Länder möglich.
Durchführung von Informations- und Aufklärungskampagnen über Medieneinrichtungen (z.B. ländliche Radio Stations) und direkte Ansprache durch Community Based Organisations - Ausweitung auf weitere/alle EAC-Länder möglich.
Beschaffung und Einsatz mobiler Impfbusse zur Durchführung von Impfungen in ländlichen Regionen.

Umwelt- und Sozialverträglichkeit

Das Vorhaben findet an diversen, bereits bestehenden Standorten statt und umfasst keine Bautätigkeiten. Verschiedene kleinere Gefährdungen für Anwohner können entstehen, etwa durch die Entsorgung von medizinischen Abfällen oder aufgrund von Protesten gegen Informationskampagnen. Die Auswirkungen und Risiken des Vorhabens sind vorhersehbar, temporär und umkehrbar und auf den Standort des Vorhabens begrenzt. Sie sind mit Gegenmaßnahmen nach dem Stand der Technik bzw. mit Standardlösungen vermeidbar und minderbar. Das Vorhaben wurde daher gemäß der Nachhaltigkeitsrichtlinie der KfW, als "B" und damit als moderat kategorisiert. Zur Minderung der Risiken wird ein Environmental and Social Management Plan erstellt, mit besonderem Augenmerkt auf den Themen Entsorgung medizinischer Abfälle sowie Arbeitssicherheit. Ein Stakeholder Engagement Plan und ein Beschwerdemechanismus sollen helfen, Konflikte mit der umliegenden Bevölkerung zu vermeiden und ggf. zu lösen. Träger des Vorhabens und damit verantwortlich für die Umsetzung der Maßnahmen ist die Aga Khan University.

Land / Region / Institution Afrika NA
Nummer 55325
Schwerpunkt Gesundheit
Sektor 12264 - COVID-19-Bekämpfung
USV-Kategorie B
Finanzierungsinstrument Zuschuss / Darlehen aus Haushaltsmitteln
Weitere Geber -
Deutscher Finanzierungsbeitrag 8 Mio. EUR
Status aktiv
Auftraggeber BMZ
Projektpartner THE AGA KHAN UNIVERSITY
Zuständige Abteilung West- und Ostafrika

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