Unterstützung der sambischen grenzüberschreitenden Schutzgebiete

Kernproblem:
Zerstörung von natürlichen Lebensräumen und Ökosystem

Modulziel:
Über das Modul werden Investitionen in Maßnahmen ermöglicht, die zur ökologischen, ökonomischen, kulturellen und institutionellen Vernetzung und Wertschöpfung im Greater Kafue Ökosystem effektiv beitragen.

Wesentliche Outputs:
(1) Das Modul trägt signifikant zur Verbesserung der Ressourcen und Kapazitäten zum Schutz und Management von Wildtierkorridoren und Wanderrouten bei, die für das Greater Kafue Ökosystem TFCA relevant sind.
(2) Das Modul trägt signifikant zu Maßnahmen bei, die die Lebensbedingungen der lokalen Bevölkerung verbessern (u.a. community-based natural resources management, Tourismus, standortgerechter Landbau und Viehhaltung).

Zielgruppe:
ländliche Bevölkerung im Greater Kafue Ökosystem

Beitrag zur nationalen Umsetzung der Agenda 2030:
Erhalt der Biodiversität (SDG Nr. 15 "Leben an Land");
Klimaschutz (SDG 13 "Maßnahmen zum Klimaschutz);
Verbesserung der Lebensgrundlagen der lokalen Bevölkerung (SDG Nr. 1 "Armutsbekämpfung").

Umwelt- und Sozialverträglichkeit

Mit dem Modul sollen Investitionen in Maßnahmen ermöglicht werden, die zur ökologischen, ökonomischen, kulturellen und institutionellen Vernetzung und Wertschöpfung im Greater Kafue Ökosystem effektiv beitragen. Das Modul ist als Teilprojekt in die SADC TFCA Financing Facility (BMZ Nr.: 2016 68 409) voll integriert. Gemäß der KfW-Nachhaltigkeitsrichtlinie werden die geplanten Interventionen des Projekts aufgrund ihrer potenziellen negativen Auswirkungen auf die Umwelt und die sozioökonomischen Bedingungen in die Umwelt- und Sozialrisikokategorie "B+" eingestuft, da sie potenziell signifikante Risiken und Auswirkungen haben. Diese Einstufung wurde auch für die gesamte TFCA FF vorgenommen. Die ökologischen und sozialen Risiken und potenziellen Auswirkungen für dieses Projekt entsprechen denen, die für die gesamte TFCAFF identifiziert wurden, da der Implementierungsansatz und die Art der geplanten Interventionen vollständig das Konzept und den Ansatz der TFCAFF widerspiegeln. Erhebliche soziale Risiken können sich u.a. aus dem Verlust oder der Einschränkung des Zugangs zur Nutzung natürlicher Ressourcen für lokale Gemeinschaften ergeben oder dem Verlust von Lebensgrundlagen bestehen. Ein weiterer Bereich mit bedeutenden sozialen Risiken kann mit Law Enforcement-Verfahren zusammenhängen, z.B. zu gewalttätigen Aktionen gegen lokale Gemeinschaften. Alle signifikanten E&S-Risiken werden für jede der geplanten Interventionen der TFCA FF identifiziert und der jeweilige Partner wird aufgefordert, geeignete Schutzmaßnahmen (z.B. Pläne zur Wiederherstellung der Lebensgrundlage, menschenrechtsbasierte Schulungen für das Personal) zu entwickeln). Entsprechend wird für dieses Modul eine vertiefte Umwelt- und Sozialverträglichkeitsprüfung (USVP) sowie parallel zur Feasibility Studie eine Environmental and Social Due Diligence (ESDD) durchgeführt. Die TFCA FF als Institution wird einen institutionellen Beschwerdemechanismus (Grievance Redress Mechanism - GRM) einrichten und unterhalten. Zusätzlich werden ebenfalls Beschwerdemechanismen auf Projektebene entwickelt und betrieben. Die Umsetzung der Maßnahmen wird über eine regelmäßige Berichterstattung nachgehalten und geprüft. HINWEIS: Sollten indigene Gruppen in ihren traditionellen Territorien von einem der geplanten Projekte betroffen sein, wird WB ESS 7 ausgelöst und das entsprechende Projekt höchstwahrscheinlich in Kategorie A eingestuft. Weitere Informationen befinden sich in der Anlage 6 des MV ("Umwelt-, Sozialverträglichkeits- und Klimaprüfung").

Land / Region / Institution Sambia
Nummer 32287
Schwerpunkt Umwelt und Klima
Sektor 41030 - Biodiversität
USV-Kategorie B+
Finanzierungsinstrument Zuschuss / Darlehen aus Haushaltsmitteln
Weitere Geber -
Deutscher Finanzierungsbeitrag 2 Mio. EUR
Status aktiv
Auftraggeber BMZ
Projektpartner INTERNATIONAL UNION FOR CONS. OF NATURE AND NAT. RES. (IUCN)
Zuständige Abteilung Zentrales und südliches Afrika

Kontakt

Transparenz

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