Unterstützung der Impfstofflogistik in Niger und Benin durch UNICEF

Trotz nationalen und internationalen Bemühungen ist die COVID-19 Impfquote in Niger und Benin nach wie vor niedrig und bleibt hinter den globalen und nationalen Zielen zurück. Gründe sind unter anderem die fehlende Impflogistik und der unzureichende Zugang zu Impfdiensten, besonders im ländlichen Gegenden.
Die negativen Auswirkungen der Pandemie auf das Gesundheitssystem und die schwerwiegenden sozioökonomischen Konsequenzen für die Bevölkerung werfen zudem die Länder bei der Bekämpfung anderer übertragbarer Krankheiten zurück. Dies liegt u.a. auch an der sinkenden Aufmerksamkeit für andere Gesundheitsprioritäten wie die Behandlung von Malaria und die Impfung gegen vermeidbare Krankheiten.

Im Rahmen des Vorhabens soll eine breit angelegte Aufklärungskampagne zu Covid-19 die Impfbereitschaft der Bevölkerung erhöhen und die Akzeptanz des Malariaimpfstoffes vorbereiten, damit Kinder unter 5 Jahren gegen Malaria breitflächig geimpft werden können, sobald dieser in ausreichendem Maße für Impfkampagnen zur Verfügung steht.

Darüber hinaus soll eine Verbesserung der Impfstofflogistik zur Zielerreichung der ACT-A Initiative beitragen, demzufolge bis Ende 2022 70 Mio. Menschen in Afrika gegen Covid-19 geimpft werden sollen.

Umwelt- und Sozialverträglichkeit

Das Projekt wurde gemäß der KfW-Nachhaltigkeitsrichtlinie in die Umwelt- und Sozialrisikokategorie "B" eingeordnet und kann potenziell leichte bis moderate negative Auswirkungen auf die Umwelt und die sozialen Bedingungen haben. Typische Umweltauswirkungen, die während der Umsetzung des Projekts zu erwarten sind, betreffen z.B. den Anfall von Abfällen im Rahmen der Impfkampagne. Soziale Auswirkungen umfassen typischerweise die Gesundheit und Sicherheit der Anwohner, Auswirkungen im Zusammenhang mit Arbeitsschutz und Arbeitssicherheit sowie Arbeitsbedingungen. Obwohl diese Auswirkungen voraussichtlich auf den Bereich des direkten Projektgebietes beschränken und in den meisten Fällen reversibel sind, erfordern sie eine Minderung auf der Grundlage von Standardansätzen und bewährten Verfahren. Diese werden mit Hilfe eines projektspezifischen Umwelt- und Sozialmanagementplans umgesetzt und überwacht. Dieser umfasst auch einen öffentlichen Beteiligungsprozess sowie die Einführung eines Beschwerdemechanismus für Arbeiter*innen und andere vom Projekt betroffene oder interessierte Menschen.

Land / Region / Institution Afrika NA
Nummer 55463
Schwerpunkt Gesundheit
Sektor 12250 - Bekämpfung von Infektionskrankheiten
USV-Kategorie B
Finanzierungsinstrument Zuschuss / Darlehen aus Haushaltsmitteln
Weitere Geber -
Deutscher Finanzierungsbeitrag 25 Mio. EUR
Status abgeschlossen
Auftraggeber BMZ
Projektpartner UNITED NATIONS CHILDREN'S FUND
Zuständige Abteilung Beteiligungen

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