UNICEF Libanon - Berufliche Bildung, Phase VII
Projektziel:
Verbesserung des Zugangs zu non-formalen Ausbildungs- und Qualifizierungsangeboten für libanesische und geflüchtete Jugendliche und Heranwachsende, sowie Erleichterung des Übergangs zwischen Ausbildung und Berufseinstieg, um die Lebensperspektiven der Zielgruppe zu verbessern.
Zielgruppe:
Das Vorhaben soll non-formale Maßnahmen der beruflichen Bildung für junge libanesische und geflüchtete Menschen (hauptsächlich aus Syrien und den palästinensischen Gebieten und Irak) finanzieren.
Maßnahmen:
Das Projekt beinhaltet Trainings zur non-formalen beruflichen Bildung, Vermittlung von bezahlten Praktika (sogenanntes Work-based Learning im Rahmen von Cash for Work Einsätzen), Vermittlung von "Lebenskompetenzen", Vermittlung von grundlegenden Schreib- und Lesekenntnissen sowie von erweiterten Kenntnissen (IT-, Finanz- und Sprachkenntnisse) sowie die Förderung der Nachhaltigkeit der Maßnahmen durch Anschlusskurse, Mentoring und Gründungsförderung. Damit knüpft diese Phase des Vorhabens inhaltlich an die Vorgängerphase an.
Umwelt- und Sozialverträglichkeit
Das Vorhaben wurde mit der USVP-Risikokategorie B bewertet. Die überschaubaren Risiken und moderaten potenziellen negativen Auswirkungen sind auf die jeweiligen Standorte der Einzelbaustellen begrenzt und können mit Gegenmaßnahmen nach dem Stand der Technik bzw. mit Standardlösungen auf ein akzeptables Maß minimiert werden. Die mit der Maßnahme für die teilnehmenden jugendlichen Praktikanten und Praktikantinnen sowie für die anderen Arbeitskräfte verbundenen Risiken liegen im Bereich Arbeitssicherheit und Arbeitsbedingungen. UNICEF wird zur Adressierung dieser Risiken Standort- und Maßnahmen- spezifische Umwelt- und Sozialmanagementpläne entwickeln, die u.a. auch Vorgaben zum Umweltschutz und Abfallmanagement, zur öffentlichen Sicherheit, zu Arbeitssicherheits-Training sowie Beschwerdemechanismen für die Öffentlichkeit - hier besonders Anrainergemeinden - sowie für die auf den Baustellen beschäftigten Arbeitskräfte enthalten. Alle Teilnehmer*innen der Maßnahmen erhalten durch UNICEF bzw. die implementierenden NGOs umfangreiche Einführungen in das Thema Arbeitssicherheit und sind für die gesamte Ausbildungszeit unfallversichert. UNICEF wird über die implementierenden NGOs - die an UNICEF berichten - die Umsetzung der U&S Managementpläne auf den einzelnen Baustellen nachhalten und ggfs. Korrektivmaßnahmen veranlassen. Sämtliche Maßnahmen werden unter Einhaltung von umfassenden Vermeidungs- und Schutzmaßnahmen durchgeführt, um die Risiken, die durch die gegenwärtige COVID19 Pandemie bestehen, angemessen zu adressieren. Neben Abstandsregelungen, Schutzkleidung und regemäßiger Hände-Desinfektion ist hier die kontaktlose Ausführung von Trainings und Workshops von zentraler Bedeutung für die Projektumsetzung
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