Trinkwasser- und Sanitärversorgung in Boucle du Mouhoun, Hauts-Bassins und Süd-West
Kernproblem:
Das Kernproblem besteht daher darin, dass insbesondere die arme Bevölkerung vor allem in den städtischen Randgebieten noch keinen ausreichenden, nachhaltigen Zugang zu einer bezahlbaren Trinkwasser- und Sanitärversorgung hat, bei der auch die Einhaltung von Hygienestandards sichergestellt ist.
Modulziel:
Ziel des FZ-Moduls ist die nachhaltige Sicherstellung einer ganzjährigen Versorgung von bislang unterversorgten Städten in den Projektregionen mit hygienisch einwandfreiem Trinkwasser.
Wesentliche Outputs:
40 positive Bohrungen nach Trinkwasser, Rehabilitierung und Erweiterung des Trinkwasserversorgungsnetzes in drei Städten, Kampagnen zur Hygienesensibilisierung, Detailstudien für die Rehabilitation und Erweiterung der Trinkwasserversorgungsanlagen
Zielgruppe:
Die Zielgruppe der EZ-Maßnahme ist die Bevölkerung von Burkina Faso im Allgemeinen (TZ) und die Bevölkerung ausgewählter, schnell wachsender Städte (Banfora, Bérégadougou, Niangoloko) in den Regionen Boucle du Mouhoun, Cascades, Hauts-Bassins und Süd-West im Besonderen (FZ).
Beitrag zur nationalen Umsetzung der Agenda 2030:
Damit trägt das Vorhaben zu den Zielen 1 "Armut in jeder Form und überall dauerhaft beenden", 3 "Gesundheit für alle Menschen und ihr Wohlergehen fördern", 6 "Verfügbarkeit von Wasser und Sanitärversorgung ermöglichen" und 11 "Inklusive und nachhaltige Städte und Stadtplanung gestalten" für nachhaltige Entwicklung und damit zur Umsetzung der Agenda 2030 bei.
Umwelt- und Sozialverträglichkeit
Das Vorhaben wurde in die USVP-Kategorie B eingeordnet. Das Ziel des Moduls ist die nachhaltige Sicherstellung einer ganzjährigen Versorgung von bislang unterversorgten Städten in den Projektregionen mit hygienisch einwandfreiem Trinkwasser. Der Projektdurchführung geht im Rahmen der technischen Detailstudien eine intensive Erkundung der lokal verfügbaren Grundwasserressourcen, der Qualität, der Eignung und der nachhaltigen Bewirtschaftung dieser Wasserressourcen voran. In die Bodennutzung der Gemeinden werden Kriterien der lokalen Wasserbewirtschaftung einbezogen, um eine Übernutzung der örtlichen Wasservorräte zu verhindern. Die Maßnahmen zur Verbesserung die Abwasserentsorgung in den Programmregionen vermindert die Belastungen der Grundwasserressourcen und die vorgesehenen Baumaßnahmen haben keine signifikanten Auswirkungen auf die Umwelt.
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