Stiftung Allianz für Entwicklung und Klima

Die Klimaziele des Abkommens von Paris und die 17 Nachhaltigkeitsziele der Agenda 2030 der Vereinten Nationen können nur dann erreicht werden, wenn es gelingt, hierfür - neben Mitteln der öffentlichen Hand - auch in großem Umfang private Finanzierungen zu mobilisieren. Um dies zu unterstützen, wurde im September 2020 die gemeinnützige Stiftung Allianz für Entwicklung und Klima nach deutschem Recht gegründet. Die Stiftungstätigkeit baut auf dem Modell des freiwilligen Marktes für CO2-Zertifikate auf. Hierüber finanzieren Privatpersonen, Vereine, Institutionen oder Unternehmen Klimaschutzprojekte in Entwicklungs- und Schwellenländern, die dort gleichzeitig die wirtschaftliche Entwicklung stärken, die Lebensumstände verbessern und die Umwelt schützen. Im Gegenzug erhalten sie Klimaschutzzertifikate, die belegen, in welchem Umfang sie durch ihr Engagement zur Vermeidung von CO2-Emissionen bzw. zur Bindung von CO2 beitragen. Die Stiftung unterstützt die weitere Entwicklung dieses Ansatzes durch Öffentlichkeitsarbeit und fachliche Information, ihre Beteiligung am nationalen und internationalen Klimadialog sowie Studien und Förderung innovativer Projektansätze. Besonderes Augenmerk wird neben der Entwicklungswirksamkeit der Maßnahmen auch auf die hohe und gesicherte Qualität der Zertifikate gelegt, wozu auch die Einhaltung strikter Sozial- und Umweltstandards gehört. Weitere Informationen unter: https://allianz-entwicklung-klima.de/

Umwelt- und Sozialverträglichkeit

Um dazu beizutragen, dass eventuelle Diskrepanzen zwischen den Klimastandards und der FZ-Nachhaltigkeitsrichtlinie ausreichend adressiert werden und somit die Umwelt- und Sozialrisiken der Stiftung adäquat gemanagt werden, muss nach Gründung der Stiftung ein Umwelt- und So-zialmanagementsystem (USMS) eingerichtet und in ihre Managementprozesse integriert werden. Dieses System wird vier Ebenen abdecken: die allgemeine Sensibilisierung und Schulung der Mitarbeiter der Stiftung für Fragen der Umwelt- und Sozialverträglichkeit; die Bewertung von Zertifizierungs- und Entwicklungsstandards und die Ableitung von Beratungsinhalten im Einklang mit den FZ Performance Standards; den Abgleich von Projekten, die von der Stiftung auf einer Projektplattform dargestellt oder verlinkt werden mit der Ausschlussliste der deutschen FZ einschließlich des ggfs. erforderlichen Ausschlusses einzelner Projekte; die Konzipierung jeglicher projektnahen Tätigkeit der Stiftung (Machbarkeiststudien für innovative / neue Projekttypen, Ideenwettbewerbe unter Projektentwickler u.ä.) in vollem Einklang mit der Nachhaltigkeitsrichtlinie der FZ. Der Vorstand der Stiftung wird der KfW jährlich über die Umsetzung des USMS berichten.

Land / Region / Institution Alle Entwicklungsländer
Nummer 46407
Schwerpunkt Sonstige
Sektor 43010 - Multisektorale Hilfe
USV-Kategorie FI/B+
Finanzierungsinstrument Zuschuss / Darlehen aus Haushaltsmitteln
Weitere Geber -
Deutscher Finanzierungsbeitrag 20 Mio. EUR
Status aktiv
Auftraggeber BMZ
Projektpartner STIFTUNG ALLIANZ FUER ENTWICKLUNG UND KLIMA
Zuständige Abteilung Beteiligungen

Kontakt

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