Steigerung der gesundheitlichen Resilienz im Jemen
Im jemenitischen Gesundheitswesen sind Gesundheitsdienstleistungen in den Bereichen sexuelle und reproduktive Gesundheit sowie übertragbare Krankheiten inklusive COVID-19 und nicht übertragbare Erkrankungen nicht ausreichend verfügbar, um eine Basisversorgung der Bevölkerung sicherzustellen.
Ziel des Vorhabens ist die Steigerung der gesundheitlichen Resilienz von Menschen und Institutionen im fragilen Kontext mit Schwerpunkt auf reproduktive Gesundheit, nicht-übertragbare Krankheiten sowie Infektionskrankheiten, insbesondere COVID-19. Damit wird das deutsche FZ-Engagement zur Verbesserung der Gesundheitsversorgung im Jemen kohärent fortgesetzt und ausgeweitet. Das Vorhaben ist als offenes Programm konzipiert und soll parallel zu den laufenden Phasen des Gutscheinvorhabens (BMZ 2013.6526.1, BMZ 2017.6836.5 und BMZ 2020.6770.0) und des Social Marketing Vorhabens (BMZ 2017.6546.3 und BMZ 2019.6763.7) stattfinden. Die zeitgleiche Umsetzung erlaubt Effizienzgewinne seitens der Durchführungskosten und ermöglicht Synergien u.a. bezüglich gemeinsamer Trainings- und Monitoring-Aktivitäten.
Die elementaren Maßnahmen sind folgende:
- Gutscheinverteilung für Gesundheitsdienstleistungen und Beratungen zum Thema Familienplanung.
- Verteilung von Kontrazeptiva und Durchführung von Sensibilitierungsmaßnahmen zum Thema Familienplanung.
- Behandlung von Menschen mit nicht übertragbaren Krankheiten
- Präventionsmaßnahmen für Infektionskrankheiten.
Zielgruppe ist die jemenitische Bevölkerung, darunter vor allem junge Paare und chronisch kranke Menschen. Das Vorhaben wird von dem Projektträger Yamaan Stiftung für Gesundheit und Soziale Entwicklung implementiert.
Umwelt- und Sozialverträglichkeit
Das Vorhaben "Jemen Health Resilience" wurde im Bereich Familienplanung/Gesundheitsvorsorge, Aufklärungs- und Trainingsarbeiten im Jemen der USVP-Kategorie C zugeordnet. Aufgrund der andauernden Pandemie Situation ergeben sich jedoch erhöhte Gesundheitsrisiken. Daher wird für die aktuelle Phase das Vorhaben in die USVP Kategorie B eingeordnet. Die Risikoabschätzung entspricht der derzeitigen Risikoabschätzung in vergleichbaren Vorhaben mit geringen U&S Risiken, in denen Beschäftigte dem direktem Kontakt mit der Bevölkerung ausgesetzt sind. Zielgruppe ist die jemenitische Bevölkerung, darunter vor allem junge Paare und chronisch kranke Menschen. Das Vorhaben wird von dem Projektträger Yamaan Stiftung für Gesundheit und Soziale Entwicklung implementiert. Yamaan nutzt etablierte Feedback- und Beschwerdemechanismen: Feedback und Beschwerden können beispielsweise über eine Helpline telefonisch oder anonym über physisch installierte Beschwerdeboxen abgegeben werden.
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