Stabilisierung Nachbarländer in der Syrienkrise III
Der andauernde Bürgerkrieg in Syrien führt zu einem ansteigenden Zustrom von Flüchtlingen in die Nachbarländer. Das Regionalvorhaben unterstützt Basisinfrastrukturvorhaben in den Nachbarländern Jordanien, Libanon, Irak und Ägypten. Der Zuzug belastet die ohnehin knappen Ressourcen und soziale Infrastruktur insbesondere in grenznahen Bezirken der Aufnahmeländer. Es ist davon auszugehen, dass sich die Lage in den nächsten Monaten durch weiteren Zuzug verschärft und bis auf Weiteres keine Rückkehr der Flüchtlinge nach Syrien möglich ist.
Das Ziel der FZ-Maßnahme ist ein Beitrag zur Stabilisierung der Nachbarländer durch die schnelle Verbesserung der Basisinfrastruktur, den Zugang der Flüchtlinge zu Grundbildung und nachhaltiger Wasser- und Sanitärversorgung, Kinderhilfsmaßnahmen, Basisgesundheitsversorgung und Ernährungssicherung. Diese Sektoren werden in Direktleistung von UNICEF (Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen) und dem WEP (Welternährungsprogramm der VN) verantwortet. Mit der vorgelegten Finanzierung über 15 Mio. EUR wird in Fortsetzung des deutschen Beitrags der weitere Finanzierungsbedarf von UNICEF in Jordanien im Jahr 2014 in Teilen finanziert. Im Einzelnen soll die Abwasserentsorgung und Wasserversorgung im Lager Za'atari für bis zu 80.000 Menschen nachhaltig ausgebaut werden.
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