SRB Efficient Water and Sanitation Programme for Green and Resilient Cities in Serbia (DKTI) - innovative Technologien
Die FZ-Maßnahme Efficient Water and Sanitation Programme for Green and Resilient Cities in Serbia (DKTI) folgt einem thematischen Programmansatz mit dem Ziel der nachhaltigen und klimafreundlichen Stadtentwicklung in Serbien. Bei der Umsetzung soll die städtische Infrastruktur vorausschauend, flexibel, effizient, ressourcen- und gewässerschonend, als auch wirtschaftlich weiterentwickelt und wo notwendig transformiert werden. Mit seiner Zielsetzung, ein (energie-) effizientes, klimafreundliches, umweltschonendes, siedlungshygienisch unbedenkliches, wirtschaftlich tragfähiges und somit nachhaltiges Wasserressourcenmanagement zu etablieren, trägt das FZ-Vorhaben wesentlich zur Erreichung der Ziele der deutschen Entwicklungszusammenarbeit bei. Als Zielgruppe profitieren die Bürger/innen der Programmgemeinden von einer verbesserten Abwasserentsorgung sowie Klärschlammbehandlung und -verwertung. Im Rahmen der Programmvorbereitung wurden vorrangig Maßnahmen zur Verbesserung der bestehenden Abwasserentsorgung und der Abwasserreinigung und begleitende Maßnahmen zur institutionellen Stärkung von den Gemeinden und Versorgungsbetrieben mit fachlicher Unterstützung der Vorbereitungsconsultants erarbeitet. Dabei kommt der Etablierung von Referenzprojekten zur Demonstration von effizienten technischen Systemlösungen zum Klima- und Umweltschutz eine wichtige Rolle zu.
Umwelt- und Sozialverträglichkeit
Das Vorhaben wurde im Rahmen der Umwelt- und Sozialverträglichkeitsprüfung (USVP) als Kategorie B (moderates Risiko) eingestuft, da erhebliche negative Umwelt- und Sozialauswirkungen weitgehend ausgeschlossen werden können. Potenziell moderate negative Auswirkungen und Risiken auf Anwohner und Arbeitskräfte bestehen beim Bau der geplanten Infrastrukturmaßnahmen. Teilweise wird privates Land zur Umsetzung der Maßnahmen temporär und in sehr geringem Maße irreversibel in Anspruch genommen (z.B. für Abwasserschächte oder Mischwasserüberläufe, nicht für Kläranlagen), was zu entsprechenden Enteignungen mit Schritten gemäß WB ESS5 führen würde. Betroffen sind nach derzeitigem Stand landwirtschaftliche Flächen, jedoch keine Siedlungen oder einzelne Häuser. Physische Umsiedlungen sind daher nach derzeitigem Stand aus-geschlossen. Negative Umweltauswirkungen auf besonders schützenswerte Bereiche wie Flussauen werden vermieden. Es wurden keine schützenswerten Habitate oder Arten identifiziert Das Vorhaben wird gemäß der KfW-Nachhaltigkeitsrichtlinie durchgeführt, die die Umwelt- und Sozialstandards der Weltbank einschließt. Es werden auch EU-Richtlinien und nationale Vorgaben eingehalten. Die Bau-Ausschreibungen erfolgen gemäß KfW Muster-Ausschreibungsunterlagen und FIDIC GC,SC. Die Umsetzung aller Umwelt- und Sozialstandards sowie Vorgaben zu Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz wird effektiv überwacht und dokumentiert. Um Konflikten vorzubeugen, sind Maßnahmen zur Beteiligung der Interessensgruppen und ein Beschwerde Mechanismus vorgesehen. Dies soll sicherstellen, dass Bedenken und Beschwerden angemessen behandelt werden und die Interessensgruppen in den Prozess eingebunden sind.
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