Results-based Financing im Wassersektor II
Das Vorhaben "Results-based Financing im Wassersektor II" betrifft den ordnungsgemäßen Betrieb und die Instandhaltung der Wasserversorgungs- und Abwasserentsorgungsinfrastruktur in Jordanien. Ziel des Projekts ist es, einen Beitrag zur Verbesserung des kosteneffizienten Betriebs und der Instandhaltung der Wasser- und Sanitärinfrastruktur Jordaniens zu leisten und so die Widerstandsfähigkeit der Wasserversorger gegenüber externen Schocks zu erhöhen. Dies soll erreicht werden durch die ergebnisorientierte Finanzierung kleiner und mittlerer Infrastruktur- und Instandhaltungsprojekte auf der Ebene aller Wasserversorgungsunternehmen (Komponente 1) und die Finanzierung leistungsorientierter Verträge für den Betrieb ausgewählter Kläranlagen der Yarmouk Water Company (Komponente 2). Das Vorhaben wird gemeinsam mit den drei regionalen Wasserversorgungsunternehmen Jordaniens und der Water Authority of Jordan (WAJ) als Projektträger umgesetzt. Zielgruppe sind die Bevölkerungsanteile, die vom verbessertem Betrieb der Infrastruktur- und Instandhaltungsprojekten, die im Projektverlauf identifiziert werden, profitieren wird.
Umwelt- und Sozialverträglichkeit
Das Projekt wurde gemäß der KfW-Nachhaltigkeitsrichtlinie in die Umwelt- und Sozialrisikokategorie "B" eingeordnet und kann potenziell leicht moderate negative Auswirkungen auf die Umwelt und die sozialen Bedingungen haben. Typische Umweltauswirkungen, die während der Bauphase des Projekts zu erwarten sind, betreffen die z.B. Lärmentwicklung und Verschlechterung der Luftqualität, sowie mögliche Auswirkungen auf die biologische Vielfalt wie den Verlust von Vegetationsfläche, Umweltverschmutzungen und Anfall von Abfällen. Soziale Auswirkungen umfassen typischerweise die Gesundheit und Sicherheit der Anwohner, Auswirkungen im Zusammenhang mit Arbeitsschutz und Arbeitssicherheit sowie Arbeitsbedingungen. Obwohl diese Auswirkungen voraussichtlich auf den Bereich des jeweiligen direkten Projektgebietes beschränken und in den meisten Fällen reversibel sind, erfordern sie eine Minderung auf der Grundlage von Standardansätzen und bewährten Verfahren. Zu erstellende Umwelt- und Sozialmanagementpläne sehen die Einführung von Beschwerdemechanismen für Arbeiter auf Baustellen und für Baustellen-Anlieger vor. Da es sich um ein ergebnisbasiertes Vorhaben handelt ist die Einführung eines programmspezifischen Beschwerdemechanismus über die oben beschriebenen Beschwerdemechanismen hinaus nicht vorgesehen.
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