Regionales Labornetzwerk zur Bekämpfung von übertragbaren Krankheiten
Ziel des Vorhabens ist es, in der EAC-Region ein supranationales Referenzinstitut bzw. supranationale Referenzinstitute zur Prävention von Pandemien und Bekämpfung von antimikrobiellen Resistenzen aufzubauen. Dadurch werden regionale Kapazitäten zur Kontrolle grenzüberschreitender Epidemien gestärkt und ein Beitrag zur Reduzierung des Fachkräftemangels im Laborbereich geleistet. DieEinrichtung supranationaler Referenzinstitute in spezialisierten Bereichen wie z.B. Virologie, Bakteriologie, Parasitologie, soll an bestehende Institute und die dort vorhandenen Kompetenzen in den EAC-Ländern anknüpfen. Durch diesen Ansatz können alle EAC-Länder einbezogen werden und direkt von Maßnahmen profitieren; zudem wird der Wissensaustausch zwischen den EAC-Ländern gefördert und es erfolgt eine Spezialisierung und Aufgabenteilung innerhalb der EAC. Dies soll perspektivisch die Durchführung eines breiten Spektrums relevanter Laboranalysen, einschließlich zugehöriger Qualitätskontrollen, innerhalb der EAC-Region ermöglichen. Die Erhöhung der Kapazitäten innerhalb der Region trägt zu einer höheren Unabhängigkeit und Handlungsfähigkeit bei und ermöglicht durch kürzere Distanzen schnellere Analyseergebnisse und damit schnellere Reaktionszeiten.
Zentrale für das Vorhaben vorgesehene Aktivitäten sind Investitionen in erforderliche Ausstattung, die Aus- und Weiterbildung von Laborpersonal sowie Aktivitäten zum Aufbau und der Vernetzung der supranationalen Referenzinstitute. Bei der Auswahl der Spezialisierungen sollen auch cross-sektorale One Health- Ansätze, wie zum Beispiel Lebensmittelsicherheit und Tiergesundheit, berücksichtigt und geprüft werden.
Umwelt- und Sozialverträglichkeit
The project aims at funding the expansion and specialization of existing laboratory facilities, including the purchase of diagnostic and laboratory equipment, and potential upgrades to telecommunications infrastructure. Additionally, the project will implement training and networking measures to improve the capabilities of laboratory personnel. The project is not expected to have any significant negative impacts, as it does not involve construction or the acquisition of land, and is not anticipated to have any adverse effects on the environment or local population. However, given that the handling of infectious materials will occur during training and laboratory operations, it is important to ensure the proper disposal of laboratory waste. Further, the transport of infections material to and between laboratories has to be conducted in a safe manner. Therefore, the project has been classified as having a moderate level of risk (category "B"). As part of the project, stakeholders will be consulted to ensure their feedback is taken into account. Additionally, a grievance redress mechanism will be implemented by the PEA to ensure that any concerns or complaints are addressed appropriately.
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