Regionale Stromübertragungsleitung Mosambik-Malawi
Durch den Bau der grenzüberschreitenden Stromübertragungsleitung zwischen Mosambik und Malawi soll Malawi erstmals an das Verbundnetz des regionalen Stromverbundes im südlichen Afrika, dem "Southern African Power Pool" (SAPP), physisch angeschlossen und dadurch ein regionaler Stromhandel zwischen diesen beiden Ländern sowieso perspektivisch auch mit anderen SAPP-Mitgliedsstaaten ermöglicht werden.
Gegenstand des Vorhabens ist der Bau einer ca. 218 km langen Hochspannungsübertragungsleitung (400 kV) zwischen Matambo (Provinz Tete, Mosambik) und Phombeya (Distrikt Balaka, Malawi). Die regionale Hochspannungsübertragungsleitung soll neben der Stromübertragung auch zum Ausbau von Telekommunikationsdienstleistungen genutzt und dazu mit zusätzlichen Lichtwellenleitern ausgestattet werden (IKT-Komponente).
Die Gesamtkosten der Übertragungsleitung werden derzeit auf 107 Mio. USD geschätzt. Mit dem FZ-Zuschuss in Höhe von insgesamt 30 Mio. EUR sollen zusammen mit der Weltbank die auf mosambikanischer Seite anfallenden Investitionskosten finanziert werden. Empfänger des Zuschusses ist der Staat Mosambik. Projektträger des Vorhabens ist das staatliche Energieversorgungsunternehmen Electricidade de Moçambique (EDM).
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