Reduktion von Mangelernährung durch Verbesserung der Wasser- und Sanitärversorgung in ländlichen Gebieten II

Durch die erste Phase des Vorhabens Reduktion von Mangelernährung durch Verbesserung der Wasser- und Sanitärversorgung (WuSV) in ländlichen Gebieten soll die Gesundheit der ländlichen Bevölkerung Sambias verbessert, ihre Armut vermindert und ein Beitrag zum Erreichen den wasserbezogenen Nachhaltigkeitszeile geleistet werden. Dies soll durch die Erhöhung des Zugangs zu hygienisch unbedenklichem Trinkwasser und zu ordnungsgemäßen Sanitäranlagen erreicht werden. Zielgruppe des Vorhabens ist die die arme und mangelernährte ländliche Bevölkerung der Luapulaprovinz Sambias. Die hier in Rede stehende zweite Phase schreibt die Aktivitäten aus Phase 1, wo erforderlich fort und ergänzt diese wie folgt: Der Fokus dieser zweiten Phase liegt auf dem Schließen etwaig bisher nicht adressierter Lücken in der ländlichen WuSV in Luapula sowie der Sicherstellung der Nachhaltigkeit der (geschaffenen) ländlichen WuSV in der Provinz Luapula. Die zweite Phase wird erneut durch UNICEF umgesetzt und umfasst einen Finanzierungsbeitrag von 6,0 Mio. Euro.

Umwelt- und Sozialverträglichkeit

Da für das Projekt bislang nur die Art und der Umfang der finanzierten Maßnahmen feststeht, nicht jedoch die genauen Standorte, wird für das Vorhaben ein Environmental and Sozial Management Framework (ESMF) erstellt, das als Anleitung für die Überprüfung der Umwelt- und Sozialrisiken für die einzelnen Investitionen und Maßnahmen sowie die ggf. erforderlichen Maßnahmen zur Minderung von Umwelt- und Sozialrisiken dient. Für die Sicherstellung einer sachgerechten Umsetzung der relevanten Umwelt- und Sozialstandards wird UNICEF sowie die beteiligten Bauunternehmen und Nichtregierungsorganisationen (NGOs) bei der Implementierung durch einen erfahrenen Umwelt- und Sozialexperten unterstützt. Insgesamt bestehen bei der Durchführung der vorgesehenen Maßnahmen geringe und überschaubare potenziell negative Auswirkungen oder Risiken, wie z.B. Ressourcenübernutzung oder -verschmutzung sowie im Bereich Arbeitssicherheit (z.B. Einsatz schwerer Geräte (Bohrgeräte/LKWs). Diese potenziellen Risiken sind zeitlich begrenzt und umkehrbar und können in der Regel mit Gegenmaßnahmen nach dem Stand der Technik bzw. mit Standardlösungen gemindert werden. In der Gesamtheit sind die Projektrisiken als moderat einzustufen (USVP-Kategorie: B). Im Rahmen der Erstellung des ESMF wird auch ein Beschwerdemechanismus entwickelt, um den vom Projekt betroffenen Personen oder Gruppen die Möglichkeit zu geben, sich zu den einzelnen Teilvorhaben zu äußern.

Land / Region / Institution Sambia
Nummer 45285
Schwerpunkt Wasser und Abfall
Sektor 14030 - Trinkwasser, Sanitär u Abwasser-Grundl Vers
USV-Kategorie B
Finanzierungsinstrument Zuschuss / Darlehen aus Haushaltsmitteln
Weitere Geber -
Deutscher Finanzierungsbeitrag 6 Mio. EUR
Status aktiv
Auftraggeber BMZ
Projektpartner UNITED NATIONS CHILDREN'S FUND
Zuständige Abteilung Zentrales und südliches Afrika

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