Programm zur Unterstützung der Just Energy Transition (JET)
Das FZ-Modul dient dazu, Südafrika im eigenen Land durch die Refinanzierung von Investitionen zum Ausbau erneuerbarer Energien und Verbesserung der Energieeffizienz samt zugehöriger Stromevakuierungsinfrastruktur zu stärken. Das FZ-Modul umfasst die Finanzierung von Investitionen zur Modernisierung, Rehabilitierung und Ausbau der Stromnetzinfrastruktur im Versorgungsgebiet von City Power (CP) in Johannesburg. Anknüpfend an den im Investitions- und Implementierungsplan für eine sozialgerechte Energiewende (JET-IP) identifizierten Bedarf zur Stärkung und Reform kommunaler Energiedienstleistungen und der von CP im Rahmen des Metro Trading Support Programms (MTSP) entwickelten Turn Around Strategy 2024 (TAS) soll die Stromversorgung verbessert und Netzverluste reduziert werden. Im begrenzten Umfang soll auch der Zubau von Erzeugungskapazitäten aus erneuerbaren Energien gefördert und die Nutzung erneuerbarer Energien ermöglicht werden.
Ziel des FZ-Moduls ist es, in Johannesburg einen Beitrag (i) zu einer effizienten, zuverlässigen und langfristig gesicherten Stromversorgung und (ii) zum Zugang zu Stromversorgung als Basis für eine nachhaltige Entwicklung zu leisten. Über das FZ-Modul soll auch ein Beitrag zur Dekarbonisierung des südafrikanischen Energiesektors geleistet werden. Die Gleichstellung der Geschlechter soll als Nebenziel berücksichtigt werden.
Zielgruppe des Vorhabens sind private und kommerzielle Stromverbraucher, die von einer verbesserten Stromversorgung profitieren.
Umwelt- und Sozialverträglichkeit
Das Vorhaben ist vorwiegend mit moderaten Umwelt-, Sozial-, und Arbeitsschutzrisken während des Baus der Energieinfrastruktur verbunden. Die Arbeitsschutzrisiken beziehen sich auf Arbeiten mit schwerem Gerät, elektrische Arbeiten, Schweißarbeiten und Arbeiten in Höhe. Anwohner können durch Lärm, Staub und erhöhten Schwerlastverkehr potenziell gefährdet sein. Ebenso können während der Bauarbeiten potenziell Verschmutzungen von Luft, Wasser und Boden stattfinden. Diese Auswirkungen sind jedoch temporär und größtenteils umkehrbar. Das Vorhaben wurde daher gemäß der KfW Nachhaltigkeitsrichtlinie in die USVP-Kategorie B eingeordnet. Die Stadt Johannesburg hat kürzlich ein Umwelt- und Sozialmanagementsystem gemäß internationalen Standards erstellt- welches ab 2026 in Kraft treten wird. Mit dem Träger wurde vereinbart, dass zusätzlich zu der nationalen Gesetzgebung und der lokalen Regulatorik die Vorgaben des Umwelt- und Sozialmanagementsystems in Zukunft umgesetzt werden müssen. Demnach müssen Vorhaben einem Umwelt- und Sozialrisikoscreening und einer verkürzten oder vollumfänglichen Umwelt- und Sozialverträglichkeitsstudie nach nationalen und internationalen Standards unterzogen werden. Die Ergebnisse der Verträglichkeitsstudie sind in Ausschreibungen der ausführenden Firmen zu übernehmen, der Träger prüft im Bau die Einhaltung der vereinbarten Maßnahmen. Die Stadt Johannesburg verfügt über einen Beschwerdemechanismus über den die Bürger Beschwerden zu den geplanten Vorhaben übermitteln können.
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