Programm zur Unterstützung der Just Energy Transition II (JET II)
Das FZ-Modul umfasst die Finanzierung des ergebnisbasierten nationalen südafrikanischen "Metro Trading Services Programm" (MTSP). Anknüpfend an den im Investitions- und Implemen-tierungsplan für eine sozialgerechte Energiewende (JET-IP) identifzierten Bedarf zur Stärkung und Reform kommunaler Energiedienstleistungen, sieht das Programm die Bereistellung konditionierter Investitionskostenzuschüsse für kommunale Dienstleistungen in den acht südafrikanischen Metropolregionen vor, als Gegenleistung für vorab umgesetzte strukturelle Anpassungen und erzielte Ergebnisse.
Durch die Konditionierung, in Form vorab mit den Kommunen je Versorgungsbetrieb individuell festgelegter Ergebnisse, wird die verbesserte Leistungsfähigkeit der kommunalen Versor-gungsbetriebe dazu führen, dass diese in der Lage sind, erforderliche Investitionen in die Infrastruktur zu tätigen, im Einklang mit dem JET-IP sowie den Investitionsplänen für Wasser/Sanitär und Abfallentsorgung. Zweitens wird die finanzielle Stabilisierung der Versorger es ihnen ermöglichen, direkten Zugang zu externen Finanzierungsquellen zu erhalten. Drittens wird durch die Reduzierung von Strom- und Wasserverlusten sowie Ineffizienzen in der Abfallentsorgung ein Beitrag zur Energieeffizienz geleistet sowie der Ausbau erneuerbarer Energien gefördert, da eine leistungsfähige Infrastruktur die Integration von dezentralen Energiequellen ermöglicht.
Umwelt- und Sozialverträglichkeit
Das Vorhaben ist vorwiegend mit moderaten Umwelt-, Sozial-, und Arbeitsschutzrisken während des der Sanierung und Modernisierung der Infrastrukturen im Bereich Energie, Wasser/Abwasser und Abfall verbunden. Die Arbeitsschutzrisiken beziehen sich auf Arbeiten mit schwerem Gerät, elektrische Arbeiten, Schweißarbeiten und Arbeiten in Höhe. Anwohner können durch Lärm, Staub und erhöhten Schwerlastverkehr potenziell gefährdet sein. Ebenso können während der Bauarbeiten potenziell Verschmutzungen von Luft, Wasser und Boden stattfinden. Diese Auswirkungen sind jedoch temporär und größtenteils umkehrbar. Projekte mit hohem Risiko sind von der Refinanzierung unter diesem Vorhaben ausgeschlossen. Das Vorhaben wurde daher gemäß der KfW Nachhaltigkeitsrichtlinie in die USVP-Kategorie B eingeordnet. Mit dem Träger wurde vereinbart, dass jede der kommunalen Dienstleistungsgesellschaften ein Umwelt- und Sozialmanagementsystem (USMS) zu erstellen und umzusetzen hat. Die Vorgaben des USMS sind zusätzlich zu der nationalen Gesetzgebung und der lokalen Regulatorik umzusetzen. Für das Vorhaben muss durch den Träger ein Beschwerdemechanismus eingerichtet werden, über den die Bürger Beschwerden zu den geplanten Vorhaben übermitteln können.
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