Programm zur kommunalen Gewaltprävention

Durch einen integrierten und partizipativen Ansatz zu Planung, Bau und Betrieb von städtischer Infrastruktur wird ein Beitrag zur Gewaltprävention in Khayelitsha geleistet (Violence Prevention through Urban Upgrading - VPUU). Das Konzept ruht auf drei inhaltlichen Säulen: 1. die Bereit-stellung von geeigneter Infrastruktur leistet einen Beitrag zur Gewaltprävention in einem Gebiet (situative Gewaltprävention); 2. eine projektbegleitende Stärkung von NGOs und lokalen Stadt-teilorganisationen fördert Selbsthilfepotenzial und Zusammengehörigkeitsgefühl der Bevölkerung (soziale Gewaltprävention); 3. formalisierte Standards für fachgerechte Planung und für Betrieb und Unterhalt von Infrastruktur und die Verankerung des Konzepts in den Abläufen der Stadt- und Provinzverwaltung (institutionelle Gewaltprävention).

Empfänger und Träger des Vorhabens ist die Stadt Kapstadt. Sie setzt die Maßnahmen mit Un-terstützung eines Teams externer Berater um.

Die Gesamtkosten des Vorhabens werden auf rd. EUR 70 Mio. geschätzt (EUR 7,5 Mio. FZ-Zuschuss Phase I; EUR 3,0 Mio. FZ-Zuschuss Phase II und EUR 5,0 Mio. FZ-Zuschuss Phase III, EUR 52,7 Mio. südafrikanische Eigenbeiträge aus unterschiedlichen Quellen sowie EUR 1,8 Mio. aus Drittmittel FIFA). Nach Schaffung der institutionellen und strukturellen Voraussetzungen zur Durchführung des Vorhabens in Phase I wurden in Phase II signifikante Ergebnisse erzielt, die in Phase III konsolidiert und auf andere städtische Siedlungsgebiete in Kapstadt ausgedehnt werden.

Land / Region / Institution Südafrika
Nummer 25671
Schwerpunkt Demokratie
Sektor 43030 - Stadtentwicklung und -verwaltung
Finanzierungsinstrument Zuschuss / Darlehen aus Haushaltsmitteln
Weitere Geber nicht verwenden / nicht belegt, Eigenbeitrag d. Landes/Own contribution of country
Deutscher Finanzierungsbeitrag 9,996 Mio. EUR
Status abgeschlossen
Auftraggeber BMZ
Projektpartner CITY OF CAPE TOWN
Zuständige Abteilung Zentrales und südliches Afrika

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