Post-COVID-19: Ernährungssicherung, nachhaltige Nutzung natürlicher Ressourcen und Biodiversität

Ziel des FZ-Moduls:
Die nachhaltige Bewirtschaftung artenreicher Produktionslandschaften mit naturbasierten Lösungen hat zur Ernährungssicherheit der gefährdeten Landbevölkerung im Zentralamerikanischen Trockenkorridor beigetragen und ihre Widerstandsfähigkeit gegenüber den Folgen des Klimawandels gestärkt.

Zielgruppe sind arme und benachteiligte Bevölkerungsgruppen im «Nördlichen Dreieck» (Triangulo Norte) des Zentralamerikanischen Trockenkorridors, die von Ernährungsunsicherheit betroffen und für ihren Lebensunterhalt auf die Nutzung natürlicher Ressourcen angewiesen ist.

Empfänger des FZ-Finanzierungsbeitrages i.H.v. 15 Mio. Euro und Projektträger des FZ-Moduls ist die Weltnaturschutzunion ( International Union for Conservation of Nature, UCN), vertreten durch ihr Regionalbüro für Mexiko, Mittelamerika und die Karibik (Oficina Regional para México, América Central y el Caribe, ORMACC).

Umwelt- und Sozialverträglichkeit

Das Vorhaben wurde in die Umwelt- und Sozialrisikokategorie B+ eingeordnet. Die Maßnahmen des Projekts wurden so konzipiert, dass sie vor allem positive Auswirkungen sowohl auf die Umwelt als auch auf die lokale und indigene Bevölkerung haben. Es gibt jedoch potenzielle negative Auswirkungen, die im Zuge der Durchführung des Vorhabens ("offenes Programm") auftreten könnten, so zum Beispiel typische Risiken wie Landwirtschafts- und Arbeitsrisiken, etc., oder soziale Herausforderungen im inklusiven Umgang mit der lokalen Bevölkerung. Die Umsetzung des Vorhabens wird grundsätzlich so erfolgen, dass negative Umwelt- und Sozialauswirkungen minimiert werden. Einzelheiten bzgl. der durch das Vorhaben finanzierten Maßnahmen sind erst nach Auswahl der Einzelprojekte bekannt. Der Environmental and Social Committment Plan (ESCP), der im Zuge der Prüfung mit dem Projektträger (IUCN) vereinbart wurde, regelt, welche Umwelt- und Sozialmanagementanforderungen für die Umsetzung des Vorhabens zu berücksichtigen sind. IUCN wird für die Dauer des Vorhabens einen Umwelt- und Sozialspezialisten einstellen und kontinuierlich vor Ort Kapazitäten bilden. Auf Basis der vorliegenden Informationen und Studien, Gespräche mit dem Partner sowie Erfahrung aus anderen, ähnlichen Projekten erscheinen die Umwelt- und Sozialrisiken des Regionalvorhabens abschätzbar, regional begrenzbar und mit Gegenmaßnahmen bzw. mit Standardlösungen vermeid-, minder- oder kompensierbar

Land / Region / Institution Sistema de Integracion Centroamericana (SICA)
Nummer 47763
Schwerpunkt Umwelt und Klima
Sektor 41030 - Biodiversität
USV-Kategorie B+
Finanzierungsinstrument Zuschuss / Darlehen aus Haushaltsmitteln
Weitere Geber -
Deutscher Finanzierungsbeitrag 15 Mio. EUR
Status aktiv
Auftraggeber BMZ
Projektpartner IUCN, INTERN.UNION F.CONSERVAT OF NATURE AN NAT.RESOURCES
Zuständige Abteilung Lateinamerika und Karibik

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Transparenz

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