Libanon - "UNICEF Libanon, WASH"
Ziele des Moduls sind die Verbesserung der Gesundheits- und Lebensbedingungen sowie die Schaffung positiver Beschäftigungs- und Einkommenseffekte (3.000 Arbeitsmöglichkeiten gemäß BMZ Methodology Note) für vulnerable libanesische und nicht-libanesische Bevölkerungsgruppen (jeweils rund 50 %). Dies soll durch die arbeitsintensive Durchführung von Baumaßnahmen zur Verbesserung der Trinkwasser- und Abwasserinfrastruktur erreicht werden.
Das Vorhaben leistet darüber hinaus einen Beitrag, dass die staatlichen libanesischen Wasserversorgungsunternehmen in der aktuellen Krisensituation grundlegende Versorgungsleistungen aufrechterhalten können.
Die Zielgruppe umfasst sowohl die libanesische Bevölkerung in den aufnehmenden Gemeinden als auch syrische und palästinensische Flüchtlinge, die jeweils an den arbeitsintensiven Maßnahmen partizipieren und von einer verbesserten Wasserver- und Abwasserentsorgung profitieren. Rund 260.000 Menschen profitieren im Rahmen des Vorhabens durch Zugangsvoraussetzungen durch eine Verbesserung der Wasser-/Abwasserversorgungssituation.
UNICEF ist Träger und Empfänger der FZ-Maßnahme.
Umwelt- und Sozialverträglichkeit
Das Vorhaben wird durch UNICEF als Empfänger und Projektträger umgesetzt. Der Hauptfokus des Vorhabens liegt auf der arbeitsintensiven Umsetzung von Wasser- und Abwasserinfrastruktur. Die Projektstandorte liegen in allen Regionen des Landes. Negative Umwelt- und Sozialauswirkungen können sich potentiell aus Sicherheits- und Gesundheitsrisiken für Arbeiter/innen in den Bereichen Arbeitssicherheit (bspw. beispielsweise bei Hoch- und Tiefbauarbeiten, dem Umgang mit gesundheitsgefährdenden Abfallstoffen) sowie im Hinblick auf Arbeitsbedingungen ergeben. Für Anwohner wiederum können sich durch bauliche Beeinträchtigungen (bspw. Lärm, Staub, Baustellenverkehr) Risiken ergeben. Leckagen bei Baugeräten, Verunreinigungen durch unkontrollierte Versickerung von Schadstoffen in Grund- und Oberflächenwasser, schadhafte Ausgasungen sowie die nicht umweltgerechte Entsorgung von Baustellenabfall können zudem zu ökologischen Schäden führen. Potenzielle negative Auswirkungen oder Risiken sind in der Regel vorhersehbar, temporär sowie im Wesentlichen auf die Standorte der Maßnahmen begrenzt und mit Standardmaßnahmen zu adressieren. Daher stufen wir das Vorhaben in die Umwelt- und Sozialrisiko-Kategorie B ein. Beschwerden können an den landesweit verfügbaren öffentlichen Beschwerdemechanismus von UNICEF Libanon sowie direkt an die mit den Baumaßnahmen beauftragten Unternehmen gerichtet werden.
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