Küstenstädte als nachhaltige Wirtschaftszentren
In den letzten Jahren war die Küste der Provinz Inhambane sehr stark von Extremwetterereignissen wie Zyklonen und Sturmfluten betroffen. Zudem führen Starkregen,
Springtiden und Meeresspiegelanstieg zu häufigen Überschwemmungen in den Küstenstädten mit negativen Auswirkungen auf die lokale Lebensgrundlage. Die
Stabilisierung der Küste und der Schutz der Bevölkerung, sowie vorhandener kommunaler Infrastruktur vor Überflutung werden von den mosambikanischen Partnern als prioritäre Maßnahmen ausgewiesen. Durch die Finanzierung von Küstenschutzmaßnahmen können nicht nur die Lebensbedingungen der stetig wachsenden städtischen Bevölkerung verbessert, sondern auch die wirtschaftliche Leistungskraft der Städte und das Tourismuspotential der ökologisch wertvollen Region gesteigert werden. Zudem wird ein Beitrag zur Erhöhung der Widerstandsfähigkeit der Städte gegenüber Klimaveränderungen ("Klimaresilienz") geleistet. Klimaresiliente Stadtentwicklung wird auch in der Nationally Determined Contribution (NDC) Mosambiks zur Erreichung des im Juni 2018 ratifizierten Paris Agreement zum Klimaschutz als prioritäres Interventionsfeld genannt. Die Maßnahmen sollen den Bau von Ufermauern, Meeresbuhnen und angrenzender sozialer Infrastruktur (Entwässerungskanäle), sowie Aufforstungsarbeiten umfassen. Gleichzeitig sollen die Küstenstädte dabei unterstützt werden ihre Kapazitäten im Bereich Küsten- und Stadtplanung (unter Berücksichtigung von umwelt- und klimarelevanten Aspekten), Finanz- und Vertragsmanagement, sowie Beschaffung, Betrieb und Instandhaltung zu verbessern, um zukünftig Dienstleistungen nachhaltiger und sicherer bereitstellen zu können. Dies soll die wachsenden Städte in ihrer Rolle als dezentrale Wirtschaftszentren stärken.
Umwelt- und Sozialverträglichkeit
The Programme "Coastal Cities as Sustainable Economic Hubs" has two main critical aspects that put the Programme under the B+ category in accordance with the KfW's sustainability guideline. One of them is the risk that the project will likely have a negative impact on the mangrove and coastal (tidal) ecosystems during the construction phase. The second potential negative impact is the need for physical resettlement of some households in the area of the project's implementation, as well as probable temporary social and economic disruptions. Therefore, the project will bring significant adverse environmental and social risks and impacts to the affected communities and ecosystems. Consequently, the implementation of the FC measures will be safeguarded through the development of an ESIA aligned with the KfW/international standards, and implementation of an ESMP. In addition, further safeguard requirements will be addressed through the implementation of a RAP/LRP in order to conduct the resettlement process, and a CHA/BMP to assess specific impacts on key ecosystems and biodiversity. Furthermore, occupational and community health and safety aspects (included in the ESMP), will also have to be adhered to during the construction and operational phases. The implementation of all the requirements identified and especially those pointed out above will be closely monitored and regularly reported to KfW by the PEA and the implementation consultant in order to ensure the project's compliance with national legislation and the requirements of the KfW Sustainability Guideline throughout the entire project lifetime.
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