Krisenprogramm für Bildung und Kindergesundheit
Schätzungen zufolge sind bis zu 80% der Bevölkerung im Jemen (21 Mio. Menschen) auf Unterstützung angewiesen. Die staatlichen Strukturen sind aufgrund der anhaltenden Kämpfe zwischen Regierungstruppen, Rebellengruppen und einer internationalen Koalition unter Führung Saudi-Arabiens seit Anfang 2015 teilweise zusammengebrochen.
Das Ziel der FZ-Maßnahme ist ein Beitrag zur Verbesserung der Resilienz in der gegenwärtigen Krise durch den Zugang der bedürftigen Bevölkerung zu Basisdienstleis-tungen. Dazu gehören die Wiederherstellung und Ausrüstung von zerstörten Schulen, Rehabilitierung von ländlichen Wasserversorgungssystemen und der Zugang zu Basisgesundheitsversorgung und Geburtshilfe in Gesundheitsstationen und durch mobile Teams. Das FZ-Vorhaben in Höhe von 22 Mio. EUR soll etwa 300.000 Menschen direkt unterstützen. Die Umsetzung verantwortet das Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen (UNICEF) als Träger in Direktleistung.
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