Krisenintervention Syrische Flüchtlinge II

Der andauernde Bürgerkrieg in Syrien führt zu einem ansteigenden Zustrom von Flüchtlingen in die Nachbarländer. Anfang März 2013 waren insgesamt etwa eine Million Menschen offiziell bei der UN registriert, davon jeweils rund 350.000 Menschen in Jordanien und in Libanon. Nachdem die ersten Flüchtlingswellen in der Bevölkerung von Städten und Gemeinden aufgenommen wurden, hat Jordanien im Juli 2012 mit dem Aufbau des ersten Flüchtlingslagers in Zaatari begonnen, weitere Flüchtlingslager sollen in Kürze eröffnet werden. Der Zuzug belastet die ohnehin knappen Ressourcen und soziale Infrastruktur in den nördlichen Gouvernoraten Jordaniens und in grenznahen Bezirken Libanons. Das Ziel der FZ-Maßnahme ist die Verbesserung der Basisinfrastruktur und Zugang der Flüchtlinge zu Grundbildung, nachhaltiger Wasser- und Sanitärversorgung, Kinderhilfsmaßnahmen und Betreuung. Die Maßnahmen fokussieren auf Gebiete mit hoher Flüchtlingspräsenz. Die Zielgruppe besteht sowohl aus syrischen Flüchtlingen als auch der einheimischen Bevölkerung in den aufnehmenden Kommunen. Mit der vorgelegten Finanzierung über 2,0 Mio. EUR soll UNICEF im Libanon bei der Umsetzung des Back-to-School-Programmes ko-finanziert werden.

Land / Region / Institution Libanon
Nummer 31861
Schwerpunkt Sonstige
Sektor 72010 - Materielle Nothilfe
Finanzierungsinstrument Zuschuss / Darlehen aus Haushaltsmitteln
Weitere Geber -
Deutscher Finanzierungsbeitrag 2 Mio. EUR
Status abgeschlossen
Auftraggeber BMZ
Projektpartner UNITED NATIONS CHILDREN'S FUND
Zuständige Abteilung Nahost, Afghanistan und Pakistan

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