IOM Irak "Wirtschaftlicher Wiederaufbau durch Beschäftigung und Wiederbelebung der lokalen Wirtschaft" Phase V
Ziel dieses SI-Vorhabens ist es, mittel- bis langfristige Einkommensmöglichkeiten für Binnenvertriebene, Rückkehrer und bedürftige Einwohner betroffener Kommunen im Irak zu schaffen. Im Mittelpunkt des SI-Vorhabens stehen dabei Maßnahmen zur a) Verbesserung der Beschäftigungsbefähigung durch Berufsbildungstraining, On-the-job Training, Jobvermittlung, etc.; b) Betriebs- und Unternehmenserweiterungen mittels Zuschüssen an KMU durch den Enterprise Development Fund (EDF); c) kurzfristige Beschäftigungsmaßnahmen (Cash for Work bzw. Support for Public Works), um kurzfristig Einkommensmöglichkeiten zu schaffen; d) Sanierung von wirtschaftsfördernder Basisinfrastruktur (Strom, Wasser, Zufahrt, nutzbare Gebäude und Plätze, etc.), um es Unternehmen zu erleichtern sich anzusiedeln und/oder zu expandieren.
Das Vorhaben wird über die Sonderinitiative "Geflüchtete und Aufnahmeländer" finanziert und von der International Organization for Migration (lOM) umgesetzt.
Die Zielgruppe des Vorhabens sind irakische Binnenvertriebene, Rückkehrende sowie vulnerable Bewohnerinnen und Bewohner aufnehmender Gemeinden in den Governoraten Diyala, Salah al-Din, Bagdad, Ninewa, Anbar, Kirkuk, Dohuk, Erbil und Sulaymaniyah. Insgesamt sollen von den Maßnahmen rund 4.800 Personen direkt profitieren.
Umwelt- und Sozialverträglichkeit
Ziel des Vorhabens ist es, einen Beitrag an der wirtschaftlichen Erholung des Iraks durch die Schaffung von Arbeitsplätzen und die Wiederbelebung der lokalen Wirtschaft sowie der Lebensgrundlagen von Binnenvertriebenen (IDPs), Rückkehrern und Aufnahmegemeinden zu leisten. Die Aktivitäten im Vorhaben werden analog zu den Phasen I-IV entwickelt. Folgende Komponenten sind hierfür vorgesehen: (1) berufliche Unterstützung im Sinne der Unterstützung des individuellen Lebensunterhalts (Individual Livelihoods Assistance), (2) Unterstützung von Kleinst-, Klein- und Mittelunternehmen (KKMU) durch Zuschüsse aus dem Unternehmensentwicklungsfonds (Enterprise Development Fund - EDF), (3) kurzzeitige Sicherung des Lebensunterhalts durch Cash for Work (CfW)-Maßnahmen sowie (4) gemeindebasierte Infrastrukturmaßnahmen durch Instandsetzung beschädigter Infrastrukturen. Das Vorhaben soll über einen Zeitraum von 48 Monaten in ausgewählten Gemeinden der 9 Gouvernements (Diyala, Salah al Din, Bagdad, Ninewa, Anbar, Kirkuk, Dohuk, Erbil und Sulaymania) im Irak umgesetzt werden. Als Teil der Phase IV wird ein Environmental & Social Management Framework (ESMF) entwickelt, der sich zudem über die Phase V erstreckt und hierfür gleichermaßen Geltung findet. Dieser ESMF enthält spezifische Umwelt- und Sozialverträglichkeitsprozesse und Schutzinstrumente für die KfW-finanzierten Projektaktivitäten durch IOM, Verfahren zur Bewertung potenzieller standortspezifischer UXO-Risiken sowie Verfahren zur Durchführung entsprechender Räumungen und darüber hinaus Angaben zu Kooperationen mit relevanten Entminungsakteuren im Land.
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