Investment Financing Facility - Output Based Approach

Die Investment Financing Facility (IFF) ist ein von der FZ entwickelter, innovativer Ansatz: Sie ermöglicht leistungsstarken Wasserversorgern in Tansania kleinere Investitionen, wie z.B. den Anschluss neuer Versorgungsgebiete ("last mile") oder den Austausch beschädigter Leitungen mit (kommerziellen) Darlehen lokaler Banken zu realisieren. Derzeit warten auch profitabel wirtschaftende Wasserversorger meist die teils langwierige Bereitstellung der knappen staatlichen Mittel ab, anstatt selbständig eine Finanzierung zu organisieren. Die IFF ermöglicht diesen Unternehmen, unabhängiger und somit schneller und effizienter zu handeln. Um dies zu erreichen, werden Wasserversorger dabei unterstützt, geeignete Investitionen bankfähig aufzubereiten.

Die IFF ist ein leistungsbasierter Ansatz. Die Wasserversorger müssen ihr Projekt zu Beginn in einem Wettbewerbsverfahren qualifizieren. Als Anreiz wird ihnen nach erfolgreicher Umsetzung des Projektes der aufgenommene Kredit teilweise als Zuschuss zurückerstattet (Output Based Aid). So wird das Know-how und Bewusstsein für die gemeinsamen Geschäftspotentiale bei Wasserversorgern, Banken, Ministerien und Regulierungsbehörde gestärkt.

Ziel der Maßnahme ist, geeignete Wasserversorger dafür zu gewinnen, (kommerzielle) Kredite lokaler Banken für die Verbesserung der Trinkwasser- und Sanitärversorgung zu nutzen. Die FZ hat Mitte 2014 mit der Pilotierung der Fazilität begonnen, die erste Phase des Vorhabens läuft bis Ende 2024 und geht fließend in die zweite über.

Das Finanzierungsvolumen der Fazilität beträgt 10 Mio. EUR und beinhaltet 2 Mio. EUR für den Implementierungsconsultant und 8 Mio. EUR für die Zuschüsse für Wasserversorger.

Umwelt- und Sozialverträglichkeit

Die Investment Financing Facility (IFF) ist ein von der FZ entwickelter, innovativer Ansatz: Sie ermöglicht leistungsstarken Wasserversorgern in Tansania kleinere Investitionen, wie z.B. den Anschluss neuer Versorgungsgebiete ("last mile") oder den Austausch beschädigter Leitungen mit (kommerziellen) Darlehen lokaler Banken zu realisieren. Derzeit warten auch profitabel wirtschaftende Wasserversorger meist die teils langwierige Bereitstellung der knappen staatlichen Mittel ab, anstatt selbständig eine Finanzierung zu organisieren. Die IFF ermöglicht diesen Unternehmen, unabhängiger und somit schneller und effizienter zu handeln. Um dies zu erreichen, werden Wasserversorger dabei unterstützt, geeignete Investitionen bankfähig aufzubereiten. Aufgrund der Erfahrungen aus der vorangegangenen Phase und der Art des Projekts wird davon ausgegangen, dass die meisten Einzelmaßnahmen kleine Baumaßnahmen umfassen, sodass keine oder nur sehr geringe negative Auswirkungen auf Umwelt und Gesellschaft entstehen und vor allem die Einhaltung des Verhaltenskodex für Betriebssicherheit und Gesundheitsschutz (Operational Health and Safety, OHS) erforderlich ist. Nach den Richtlinien der KfW, den Umwelt- und Sozialstandards der Weltbank und den nationalen Rechtsvorschriften Tansanias ist jedoch für jede Investition ein ESIA erforderlich. Ein auf den Standards der Weltbank basierender ESMF wurde von der PEA im Zuge der zuletzt 2019 überarbeiteten tansanischen WSDP entwickelt. Da IFF-OBA Teil des WSDP ist, gilt dieser ESMF auch hier und wird zur Bewertung der einzelnen Maßnahmen, die von den Wasserversorgern vorgeschlagen werden, herangezogen.

Land / Region / Institution Vereinigte Republik Tansania
Nummer 50687
Schwerpunkt Wasser und Abfall
Sektor 14020 - Wasser-, Sanitärver. und Abwassermanagement
USV-Kategorie B
Finanzierungsinstrument Zuschuss / Darlehen aus Haushaltsmitteln
Weitere Geber Eigenbeitrag d. Landes/Own contribution of country
Deutscher Finanzierungsbeitrag 10 Mio. EUR
Status aktiv
Auftraggeber BMZ
Projektpartner MINISTRY OF WATER
Zuständige Abteilung West- und Ostafrika

Kontakt

Transparenz

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