Investitionen in das Humankapital von Kindern basierend auf einem nachhaltig. u. integrativen sozia. Sicherungssystem II
Kernproblem:
Die COVID-19-Pandemie hat in Tunesien neben den gesundheitlichen auch erhebliche negative wirtschaftliche Folgen, welche sich in besonderem Maße auf arme Bevölkerungsgruppen - und speziell Kinder - auswirken werden, mit erheblichen Konsequenzen für deren Bildungs-, Ernährungs- und Gesundheitssituation. Die großteils informellen Aktivitäten zur Einkommenserzielung der armen Bevölkerungsgruppen werden beeinträchtigt oder fallen weg.
Modulziel:
Bis 2021 hat das im Rahmen des Vorhabens zu schaffende temporär befristete Transferzahlungsprogamm die sozioökonomischen Auswirkungen von COVID-19 gemildert und den Zugang von gezielt ausgewählten, vulnerablen Kindern zu wesentlichen Diensten gesteigert. Es wird ein Beitrag dazu geleistet, ein nachhaltiges, Kind-sensitives und reaktionsfähiges Sozialversicherungsschutzsystem aufzubauen. Insbesondere Kindern und Jugendlichen soll so eine faire Chance eingeräumt werden, ihr volles Potenzial zu entwickeln.
Wesentliche Outputs:
Im Rahmen des Vorhabens werden Transferzahlungen an begünstigte, vorausgewählte Haushalte für die soziale Absicherung für Kinder und Jugendliche im Alter von 0 - 18 Jahren geleistet. Zudem werden Kommunikationskampagnen zur Relevanz des Schulbesuches, ausgewogener Ernährung, Impfungen, Wohlergehen der Kinder als auch zum bestehenden nationalen Beschwerdemechanismus durchgeführt.
Zielgruppe:
Zielgruppe sind die durch die wirtschaftlichen Folgen der COVID-19-Pandemie betroffenen vulnerable Bevölkerungsgruppen in Tunesien, insbesondere Kinder und Jugendliche.
Beitrag zur nationalen Umsetzung der Agenda 2030:
Das Vorhaben leistet einen Beitrag zur Erreichung mehrerer Agendaziele: Armutsbekämpfung (SDG 1), Beendigung des Hungers, Ernährungssicherheit (SDG 2), Gute Gesundheit und Wohlbefinden (SDG 3) und hochwertige Bildung (SDG 4).
Umwelt- und Sozialverträglichkeit
Das Vorhaben wurde entsprechend der Nachhaltigkeitsrichtlinie der KfW Entwicklungsbank in die Umwelt- und Sozialrisikokategorie C eingeordnet, da vom Vorhaben voraussichtlich keine oder nur geringe nachteilige Auswirkungen und Risiken auf Umwelt und soziale Belange ausgehen. Es ist daher kein spezifischer Umwelt- und Sozialmanagementplan erforderlich. Der Partner wurde zur Einführung eines Beschwerdemechanismus verpflichtet und muss die KfW unverzüglich über umwelt- und sozialrelevante besondere Vorkommnisse informieren.
Seite teilen
Um die aktuellen Seiteninhalte mit Ihrem Netzwerk zu teilen, klicken Sie auf den untenstehenden Button und wählen anschließend die gewünschte Option im Dialog aus.
Hinweis zum Datenschutz: Durch das Klicken auf den Button wird die Teilen-Funktion Ihres Browsers genutzt. Wenn Sie beim Teilen einen externen Anbieter auswählen, können persönliche Daten vom Anbieter verarbeitet werden. Lesen Sie dafür unsere Datenschutzgrundsätze.
Ihr Browser unterstützt das Teilen mit externen Diensten nicht.
Alternativ können Sie auch den Kurz-Link kopieren: https://www.kfw-entwicklungsbank.de/s/dezMB0
Link kopieren Link kopiert