Integriertes Wasserressourcenmanagement zur Stärkung der landwirtschaftlichen Resilienz und Ernährungssicherheit
Ziel des Projekts ist die Verbesserung der Lebensgrundlagen gefährdeter Gruppen, insbesondere von Frauen, durch Bau und Sanierung von Bewässerungsinfrastruktur für eine nachhaltige Landwirtschaft. Die erste Phase des Projekts wird in den Gouvernoraten Taiz (Süd) und Lahj umgesetzt.
Das Projektziel wird durch Investitionen in drei verschiedene Komponenten erreicht:
1) durch Investitionen in neue Wasserspeicher- und -verteilungsinfrastruktur sowie die Sanierung bestehender landwirtschaftlicher Bewässerungssysteme. Die Nachhaltigkeit der im Rahmen dieses Projekts bereitgestellten Wasserressourcen wird durch ein Integriertes Wasserressourcenmanagement (IWRM) sichergestellt.
2) Armutslinderung durch die Schaffung zusätzlicher Möglichkeiten zur Einkommensgenerierung, die durch die Einführung kleiner wertschöpfender Aktivitäten für landwirtschaftliche Produkte wie Trocknung, Konservierung und Käseherstellung erreicht werden sowie die Verbesserung des Marktzugangs für lokale landwirtschaftliche Erzeugnisse.
3) Der partizipative Charakter der Projektumsetzung wird zur Stärkung, Vertrauensbildung und zu sozialem Zusammenhalt beitragen. Die Erhaltung der Infrastruktur ist ein integrales Ziel einer nachhaltigen Landwirtschaft und wird durch die institutionelle Stärkung sowohl öffentlicher nationaler, provinzieller und regionaler Partner als auch lokaler gemeindebasierter Strukturen wie bspw. Wassernutzergruppen (WUAs) sichergestellt.
Das Projekt wird darüber hinaus dazu beitragen, neues Wissen und Verständnis über die zentrale Bedeutung der Wasserressourcen in der regionalen und lokalen Planung für nachhaltige Entwicklung und Stabilität im Jemen zu generieren.
Die Finanzierung der ersten Projektphase erfolgt über die KfW durch einen Zuschuss in Höhe von 19 Mio. Euro aus dem Übergangshilfefonds (ÜH) des BMZ.
Umwelt- und Sozialverträglichkeit
Das Vorhaben umfasst Maßnahmen zum Bau sowie zur Rehabilitierung von Basisinfrastruktur (kleinere Dämme, Bewässerungskanäle, Aufrechterhaltung von Terrassen und Reservoirs) auf Feldern sowie auf lokalen Märkten. Das Projekt wurde gemäß der KfW-Nachhaltigkeitsrichtlinie in die Umwelt- und Sozialrisikokategorie "B" eingeordnet und kann potenziell leicht moderate negative Auswirkungen auf die Umwelt und die sozialen Bedingungen haben. Die Signifikanz möglicher Umwelt- und Sozialrisiken hängt vor allem von der bisher noch unbekannten Standortwahl, der Vielzahl kleinteiliger Bauwerke und dem volatilen Kontext ab. Die wichtigsten zu erwartenden E&S-Risiken und -Auswirkungen stehen im Zusammenhang mit den Baumaßnahmen, vor allem in Bezug auf die Gesundheit und Sicherheit am Arbeitsplatz. UNDP setzt den bereits etablierten Beschwerdemechanismus und stakeholder engagement um.
Seite teilen
Um die aktuellen Seiteninhalte mit Ihrem Netzwerk zu teilen, klicken Sie auf den untenstehenden Button und wählen anschließend die gewünschte Option im Dialog aus.
Hinweis zum Datenschutz: Durch das Klicken auf den Button wird die Teilen-Funktion Ihres Browsers genutzt. Wenn Sie beim Teilen einen externen Anbieter auswählen, können persönliche Daten vom Anbieter verarbeitet werden. Lesen Sie dafür unsere Datenschutzgrundsätze.
Ihr Browser unterstützt das Teilen mit externen Diensten nicht.
Alternativ können Sie auch den Kurz-Link kopieren: https://www.kfw-entwicklungsbank.de/s/dezOQJ
Link kopieren Link kopiert