Gemeinsames integriertes Resilienzprogramm (JRP) FAO Phase II

Bei dem Vorhaben handelt sich um die Folgephase des von WFP, FAO und UNICEF umgesetzten gemeinsamen integrierten Resilienzprogramms (engl. "Joint Resilience Programme" - JRP Phase II). Das Ziel des vom BMZ (Übergangshilfe) beauftragten multilateralen Vorhabens ist die "Stärkung der soziökonomischen Resilienz von Kleinbauern und gefährdeten Haushalten" im Osten der Demokratischen Republik Kongo. Die Umsetzung des JRP II erfolgt in den Provinzen Süd-Kivu und Tanganyika. Die Maßnahmen konzentrieren sich auf fünf Outputs: 1) Die Stärkung der Ernährungssicherung durch Steigerung der landwirtschaftlichen Produktivität, 2) die Erhöhung und Diversifizierung von Haushaltseinkommen durch Stärkung und Marktanbindung von bäuerlichen Organisationen so-wie Förderung von Unternehmertum und finanzieller Inklusion v.a. von Frauen, 3) die Verbesserung des Zugangs zu Basisdienstleistungen wie WASH und Gesundheitsangeboten sowie Maßnahmen zur Prävention und Behandlung von Mangelernährung, 4) die Stärkung der sozialen Kohäsion in den Zielgemeinden durch Analyse von Konfliktdynamiken, Ausbau von Radioinfrastruktur und Stärkung gemeindebasierter Strukturen, sowie 5) die Verbesserung des Zugangs zu Familienplanungsangeboten.

Umwelt- und Sozialverträglichkeit

Das Projekt wurde gemäß der KfW-Nachhaltigkeitsrichtlinie in die Umwelt- und Sozialrisikokategorie "B" eingeordnet und kann potenziell leicht moderate negative Auswirkungen auf die Umwelt und die sozialen Bedingungen haben. Die potenziellen negativen Auswirkungen oder Risiken sind vorhersehbar, temporär, umkehrbar und auf den Standort des Vorhabens begrenzt. Sie sind mit Gegenmaßnahmen, wie z. B. der Stärkung und Verbesserung der Community-based Organisationen (Village Peace Committees und Community Action Committees, die bereits in Phase I aktiv sind), vermeidbar oder minderbar. Das Risiko der Diskriminierung von Frauen und vulnerablen Gemeinschaften kann über die Community-based Organisationen sowie durch die Einhaltung eines Code of Conducts für die Mitarbeiter der kleinen Baustellen gemindert werden. Die Sicherheitsrisiken werden nach einem Security Threat Assessment durch einen Security Management Plan gemindert. Ein Beschwerdemechanismus (inkl. Early Warning Mechanismus) für soziale Konflikte sowie Sicherheitsereignisse wird die Risiken weiterhin mindern. Obwohl diese Auswirkungen voraussichtlich auf den Bereich des direkten Projektgebietes beschränken und in den meisten Fällen reversibel sind, erfordern sie eine Minderung auf der Grundlage von Standardansätzen und bewährten Verfahren. Diese werden mit Hilfe eines Projektspezifischen Umwelt-und Sozialmangement Plan oder einem Umwelt- und sozialer Verhaltenskodex umgesetzt und überwacht, dies beinhaltet auch die Einführung eines Beschwerdemechanismus für Arbeiter*innen und andere vom Projekt betroffene oder interessierte Menschen.

Land / Region / Institution Demokratische Republik Kongo
Nummer 62916
Schwerpunkt Friedensentwicklung und Krisenprävention
Sektor 16050 - Multisektorale Hilfe für soziale Grunddienste
USV-Kategorie B
Finanzierungsinstrument Zuschuss / Darlehen aus Haushaltsmitteln
Weitere Geber -
Deutscher Finanzierungsbeitrag 9 Mio. EUR
Status aktiv
Auftraggeber BMZ
Projektpartner FOOD AND AGRICULTURE ORGANIZ. OF THE UNITED NATIONS
Zuständige Abteilung Zentrales und südliches Afrika

Kontakt

Transparenz

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