Gemeindefonds zur Förderung der Grundbildung und Wiederaufbau der Kommunalen Infrastruktur Phase III
Die FZ-Maßnahme stellt ein Ergänzungsvorhaben zu den abgeschlossenen Phasen I und II des "Programms zur Förderung der Grundbildung und Wiederaufbau der kommunalen Infrastruktur" (BMZ-Nr. 2002 66 429, EUR 6 Mio. bzw. FZ-Zuschuss; BMZ-Nr.: 2005 66 315, EUR 11 Mio. FZ-Zuschuss) dar. Ziel der FZ-Maßnahme (Modulziel) ist die Verbesserung der Lernbedingungen in den Schulen der Primar- und Sekundarstufe durch die Bereitstellung und adäquate Nutzung einer qualitativ angemessenen und teilweise erweiterten Schulinfrastruktur in der Programmregion Khatlon. Damit soll ein Beitrag zur Verbesserung der Grundbildung in der Programmregion durch eine verbesserte physische Infrastruktur geleistet werden (entwicklungspolitisches Ziel). Die Zielgruppe der FZ-Maßnahme umfasst alle schulpflichtigen Kinder der Region.
Das Programm sieht vor, rd. 15 baufällige Schulgebäude, Waggons oder Privathäuser, die als Schulen genutzt werden, durch angemessene, energie- und kosteneffiziente Schulgebäude mit Mobiliar, Stromanschlüssen, Heizung und sanitären Einrichtungen zu ersetzen. Darüber hinaus sollen die neu gebauten Schulen, wo sinnvoll, Lehrwerkstätten erhalten, um die Durchführung des Technologie-Unterrichts zu ermöglichen, wofür eine Kooperation mit dem TZ-Programm "Reform der Bildungssysteme in Zentralasien" vorgesehen ist. Ferner sieht das Vorhaben im Rahmen einer Begleitmaßnahme wie in den vorigen Phasen die Gründung und Schulung von Eltern-Lehrer-Komitees (ELK) an den Programmschulen vor. Neben den investiven Maßnahmen werden Consultingleistungen zur Unterstützung des Programmträgers bei der Durchführung des Vorhabens finanziert. Programmträger ist der National Social Investment Fund of Tadschikistan (NSIFT).
Die Gesamtkosten des Vorhabens werden auf rd. EUR 6,41 Mio. geschätzt. Zu ihrer Finanzierung werden FZ-Zuschüsse i.H.v. EUR 5,5 Mio. für Investitionen sowie i.H.v. EUR 0,5 Mio. für die Begleitmaßnahme vorgeschlagen. Der finanzielle Eigenbeitrag der tadschikischen Regierung setzt sich zusammen aus der Beteiligung an den administrativen Kosten von NSIFT i.H.v. TEUR 100 und einer Mehrwertsteuerbefreiung der beteiligten Bauunternehmen (entspr. rd. TEUR 740 Mio.). Der Eigenbeitrag der Begünstigten innerhalb der Zielgruppe wird auf knapp 2 % der Baukosten geschätzt.
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