Fonds für Frieden und Stabilisierung I

Das übergeordnete entwicklungspolitische Ziel der neuen Phase des Fonds für Frieden und Stabilisierung (FCP) ist, durch Investitionen in Gemeindeinfrastrukturen, einen Beitrag zur Stabilisierung der Situation im Osten des Landes zu leisten und zur Armutsreduktion beizutragen. Dies soll durch gezielte, integrative Investitionen erfolgen, die den einzelnen lokalen Konflikten zugrundeliegende Faktoren adressieren. Vorgesehen sind konfliktsensible Maßnahmen im vornehmlich sozialen und wirtschaftlichen aber auch landwirtschaftlichen Bereich zur kurzfristigen Einkommensgenerierung und zur Wiederbelebung der lokalen Wirtschaftskreisläufe. Die Zielgruppe des Vorhabens umfasst die überwiegend arme Bevölkerung der besonders instabilen Provinzen im Ostkongo, in denen ein hohes Risiko besteht, dass gewaltsame Konflikte immer wieder erneut ausbrechen. Das Vorhaben ist die Fortsetzung des 2007 auf Initiative des BMZ ins Leben gerufenen Programms "Friedensfonds" (BMZ-Nr. 200765537, 201166800 und 201365477). Der FCP ist in die internationale Strategie zur Unterstützung der Sicherheit und Stabilität (I4S) im Ostkongo eingebettet und wird in den I4S-Schwerpunktprovinzen Nord- und Süd-Kivu sowie der ehemaligen Provinz Orientale (mit Fokus auf der neuen Provinz Ituri) implementiert. Der für die Umsetzung verantwortliche Projektträger ist das "United Nations Office for Project Services" (UNOPS).

Land / Region / Institution Demokratische Republik Kongo
Nummer 32128
Schwerpunkt Friedensentwicklung und Krisenprävention
Sektor 15220 - Zivile Friedensentwicklung, Krisenpräv. u. Kon
USV-Kategorie B+
Finanzierungsinstrument Zuschuss / Darlehen aus Haushaltsmitteln
Weitere Geber -
Deutscher Finanzierungsbeitrag 20 Mio. EUR
Status aktiv
Auftraggeber BMZ
Projektpartner UNITED NATIONS FOR PROJECT SERVICES (UNOPS)
Zuständige Abteilung Zentrales und südliches Afrika

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