Förderung der Landwirtschaft - Investitionsfonds Landwirtschaft IV
Kernproblem:
Landesweit sind Sorghum, Hirse und Mais die wichtigsten Nahrungsmittel, die weitgehend von Kleinbetrieben in Subsistenzlandwirtschaft angebaut werden. Im Programmgebiet, der im Nordwesten gelegenen Präfektur Atacora-Donga, wird auch Jams und in geringerem Umfang Maniok angebaut. Reis, eines der wichtigsten Grundnahrungsmittel in Benin, wird nach wie vor weitgehend aus Asien importiert. Atacora-Donga verfügt über zahlreiche Talsohlen, die bei Regen überschwemmt werden. Die Inwertsetzung dieser Talauen beinhaltet ein beachtliches, noch ungenutztes Potential für den Reis- und Gemüseanbau in Benin.
Modulziel:
Erhöhte landwirtschaftliche Produktion, Diversifizierung der angebauten Kulturen, Verbesserung der Einkommen und der Ernährungssituation und gleichzeitiger Anpassung an den Klimawandel.
Wesentliche Outputs:
Ländliche Kataster sind erstellt und werden sachgerecht geführt und fortgeschrieben; 20 neue Talauen sind in Wert gesetzt und werden sachgerecht betrieben und unterhalten;15 zusätzliche Lagerhäuser sind erstellt und werden sachgerecht genutzt und unterhalten; Anbindung zwischen Produktionsstätten und Märkten ist verbessert.
Zielgruppe:
Zielgruppe sind die Nutznießenden von Talauen sowie die Gemeinden, deren Dienste unterstützt und gestärkt werden. Ferner die Bewohner von Dörfern, deren Eigentums- oder Nutzungsrechte geklärt und eingetragen werden.
Beitrag zur nationalen Umsetzung der Agenda 2030:
Die Maßnahmen tragen zur Umsetzung der Agendaziele 1 "Armut in jeder Form und überall dauerhaft beenden", 2 "Hunger beenden und Ernährungssicherheit schaffen" und 13 "Maßnahmen zur Bekämpfung des Klimawandels ergreifen" bei.
Umwelt- und Sozialverträglichkeit
Das Vorhaben wurde in die USVP Kategorie B eingestuft. Das Vorhaben verursacht voraussichtlich keine oder nur geringfügige umwelt- und sozialbezogene Belastungen und Beeinträchtigungen. Umweltrisiko: Da die Talauen bereits vor Projektbeginn Feuchtgebiete waren, sind zusätzliche Treibhausemissionen durch den Bau und Betrieb der Bewässerungsinfrastruktur sehr begrenzt. In einigen Fällen können Maßnahmen zur Erosionskontrolle sinnvoll sein, um negative Auswirkungen auf die Bodenqualität zu vermeiden. Außerdem müssen die Auswirkungen wasserregulierender Maßnahmen auf die Wasserversorgung und auf die vorhandene natürliche Vegetation untersucht werden. Die Maßnahmen zum Anlegen von Katastern sowie zur Verbesserung der Pisten sind umweltneutral. Für den Bau der Lagerhäuser werden keine Bäume gefällt. Sozial-, Gesundheits- und Arbeitssicherheitsrisiko: Es bestehen keine nennenswerten Risiken für die menschliche Gesundheit, soziale Risiken oder für die Gewährleistung guter Arbeitsbedingungen.
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