Flut-Wiederaufbau und Koordinierung
Pakistan zählt zu den zehn am stärksten vom Klimawandel betroffenen Ländern und ist dabei für weniger als 1 % der globalen CO2-Emissionen verantwortlich. Die verheerenden Einflüsse zeigten sich u.a. 2022 in Form einer Flutkatastrophe.
Ziel des Vorhabens ist es, die Fähigkeit der Regierung zur besseren Koordinierung und Verwaltung des Wiederaufbaus und die Resilienz gegen zukünftige Naturkatastrophen und die Folgen des Klimawandels zu stärken und einen Beitrag zum klimaresilienten Wiederaufbau zerstörter Wohnhäuser und kommunaler Infrastruktur zu leisten. Folgende Maßnahmen sind dazu vorgesehen:
- Unterstützung der pakistanischen Regierung bei der Entwicklung eines verbesserten M&E-Systems
- Verbesserung der Governance Mechanismen und Geberkoordinierung für den Wiederaufbau
- Wiederaufbau zerstörter Infrastruktur und Lebensgrundlagen, Unterstützung direkt betroffener Bevölkerungsgruppen, insbesondere frauengeführte Haushalte.
Die Umsetzung erfolgt durch UNDP Pakistan.
Umwelt- und Sozialverträglichkeit
Das Projekt leistet einen Beitrag zum Resilient Recovery, Rehabilitation and Reconstruction Framework (4RF) in Pakistan, das sich auf die Bewältigung von Flutkatastrophen und die zukünftige Widerstandsfähigkeit konzentriert. Aufgrund seines programmatischen Charakters und der noch nicht festgelegten Projektstandorte wird es gemäß der KfW-Nachhaltigkeitsrichtlinie vorsorglich als B+ (erhebliche Umwelt & Sozial Risiken) eingestuft. Die meisten Umwelt- und Sozialrisiken werden für die Wiederaufbaukomponente erwartet, wo der Wiederaufbau von Häusern und kommunaler Infrastruktur stattfinden wird. Es ist davon auszugehen, dass die Gesundheit und Sicherheit am Arbeitsplatz und die Anrainergesundheit im Zusammenhang mit den Infrastrukturprojekten die dominierenden Themen sein werden. Es wird erwartet, dass die in den Sozial- und Umweltstandards des UNDP festgelegten Schutzverfahren und -anforderungen eingehalten werden. Soweit möglich und in Übereinstimmung mit den Leitlinien für die Partnerschaft zwischen UNDP und KfW werden auch andere internationale Standards, wie sie im Nachhaltigkeitsleitfaden der KfW gefordert werden, Anwendung finden. Dazu gehören ein umfassender Prozess der Einbeziehung von Interessengruppen und ein wirksamer Mechanismus zur Behebung von Beschwerden. Diese Verpflichtungen wurden in einem sogenannten ESCP (Environmental and Social Commitment Plan) vertraglich vereinbart.
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