EAC-Stipendienprogramm
Besonders begabte und benachteiligte Universitätsstudierende werden im Rahmen ihres Masterstudiums in MINT-Fächern (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik) oder mit wirtschaftswissenschaftlichem Schwerpunkt in der Ostafrikanischen Staatengemeinschaft (EAC) durch Stipendien und außeruniversitäre Fach- und Netzwerkveranstaltungen gefördert. Darüber hinaus lernen Stipendiatinnen und Stipendiaten im Rahmen ihres Studiums ein anderes Land der EAC kennen; so soll durch Austausch ein erhöhtes Maß an Völkerverständigung geschaffen und der Gedanke einer regionalen Identität befördert werden. Außerdem soll durch ein integriertes Praktikum eine praxisnahe Ausbildung sichergestellt werden. Eine begrenzte Anzahl an Mitarbeitenden der EAC profitiert ebenfalls von dem Vorhaben, indem sie die Möglichkeit haben an berufsbegleitenden Kurzzeittrainings teilzunehmen. Empfänger der Mittel der finanziellen Zusammenarbeit (FZ) ist das Sekretariat der EAC. Projektträger ist der rechtlich eigenständige, aber institutionell dem EAC-Sekretariat zugeordnete regionale Hochschulverband IUCEA (Inter-University Council for East Africa).
Das Vorhaben zielt darauf ab, zukünftige Change Agents auszubilden, die sich mit der regionalen Integration der EAC identifizieren, diese vorantreiben und über ökonomisches und entwicklungsorientiertes Fachwissen verfügen. Gleichzeitig wird die wirtschaftliche Teilhabe von Frauen in der EAC gestärkt und geschlechterbezogenen Rollenklischees entgegengewirkt. Das Vorhaben trägt damit sowohl zu den Entwicklungszielen der EAC als auch zur langfristigen Strategie der Staatengemeinschaft bei, welche eine verstärkte regionale Integration sowie eine Erhöhung der Beschäftigungsfähigkeit von Universitätsabsolventinnen und -absolventen anstrebt. Im Rahmen der Maßnahme ergeben sich Synergien mit einem TZ-Vorhaben zur Gründung eines Exzellenzzentrums für Informations- und Kommunikationstechnologie.
Umwelt- und Sozialverträglichkeit
Das Vorhaben wurde entsprechend der Nachhaltigkeitsrichtlinie der KfW Entwicklungsbank in die Umwelt- und Sozialrisikokategorie C eingeordnet, da vom Vorhaben voraussichtlich keine oder nur geringe nachteilige Auswirkungen und Risiken auf Umwelt und soziale Belange ausgehen. Es ist daher kein spezifischer Umwelt- und Sozialmanagementplan erforderlich. Der Partner wurde zur Einführung eines Beschwerdemechanismus verpflichtet und muss die KfW unverzüglich über umwelt- und sozialrelevante besondere Vorkommnisse informieren.
Seite teilen
Um die aktuellen Seiteninhalte mit Ihrem Netzwerk zu teilen, klicken Sie auf den untenstehenden Button und wählen anschließend die gewünschte Option im Dialog aus.
Hinweis zum Datenschutz: Durch das Klicken auf den Button wird die Teilen-Funktion Ihres Browsers genutzt. Wenn Sie beim Teilen einen externen Anbieter auswählen, können persönliche Daten vom Anbieter verarbeitet werden. Lesen Sie dafür unsere Datenschutzgrundsätze.
Ihr Browser unterstützt das Teilen mit externen Diensten nicht.
Alternativ können Sie auch den Kurz-Link kopieren: https://www.kfw-entwicklungsbank.de/s/dezIUt
Link kopieren Link kopiert