Deutscher Beitrag zum EU-Trust-Fund II
Armut, demographischer Druck, Umweltbelastungen, unzureichende Resilienz gegen Nahrungsmittelkrisen, schwache Institutionen, interne Spannungen und gewaltsame Konflikte sowie Radikalisierung und Kriminalität sind Ursachen für irreguläre Migration, Vertreibung, Menschenhandel und Schleuserkriminalität. Der von der EU verwaltete Treuhandfonds "EU Emergency Trust Fund for Africa" ist ein Instrument zur Bekämpfung dieser Phänomene in drei Großregionen Afrikas: der Sahel/Tschadsee-Zone, dem Horn von Afrika und Nordafrika (Jede dieser Zonen bildet ein "Investitionsfenster" innerhalb des Fonds). Im November 2015 im Zuge des Valletta Summit gegründet, soll der Fonds die Stabilität der Länder in diesen drei Regionen unterstützen und dazu beitragen, die irreguläre Migration zu verringern, und zwar insbesondere durch die Förderung der Resilienz, der wirtschaftlichen Möglichkeiten der Bevölkerung sowie der Sicherheit und Rechtstaatlichkeit. Ende 2017 verfügte der Fonds über ein Gesamtvolumen in Höhe von rund EUR 3,3 Mrd., mit dem Projekte finanziert werden können, die zur Erreichung dieser Ziele beitragen.
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