Climate Transformation Fund Asia II
Um die gesetzten NDCs zu erreichen, welche essenziell sind, um die Pariser Klimaziele einzuhalten, müssen in den Zielregionen des Vorhabens, Südasien und Südostasien, effektive Maßnahmen für eine Transformation hin zu einer CO2-ärmeren Wirtschaft getroffen werden, um so negative Auswirkungen auf den Klimawandel zu begrenzen. Ziel der FZ-Maßnahme ist die Unterstützung von Ländern in den Zielregionen bei der Erreichung ihrer NDCs. Dies soll über die Finanzierung von Unternehmen mit transformatorischen Fähigkeiten hinsichtlich der Treibhausgas-Vermeidung erfolgen. Somit adressiert das Vorhaben die nachhaltigen Entwicklungs-ziele 7 (Zugang zu bezahlbarer, verlässlicher, nachhaltiger und moderner Energie für alle sichern) und 13 (Umgehend Maßnahmen zur Bekämpfung des Klimawandels und seiner Auswirkungen ergreifen). Die Hauptmaßnahme des Vorhabens ist das Eingehen einer Treuhandbeteiligung für den Bund in der Erstverlusttranche eines noch zu gründenden Fonds. Dies soll eine signifikante Mobilisierung von privatem Kapital ermöglichen. Der Fonds wiederum nutzt das eingezahlte Kapital aller Investoren, um Finanzierungen an Unternehmen in den Zielregionen auszulegen. Der Fonds plant Investitionen in Unternehmen entlang der gesamten Wertschöpfungskette innerhalb verschiedener Sektoren mit hoher Klimarelevanz, d.h. voraussichtlich in Akteure der folgenden Segmente: (1) Erneuerbare Energien und ihre Wertschöpfungskette (einschließlich Speicherlösungen); (2) Elektromobilität und ihre Wertschöpfungskette; (3) Energieeffizienz und ihre Wertschöpfungskette sowie (4) Sonstige Anbieter von Klimaschutztechnologien und -lösungen, die eine quantifizierbare CO2-Minderung nachweisen können.
Umwelt- und Sozialverträglichkeit
Das Modul "Climate Transformation Fund Asia" ("CTFA") wurde der USVP Kategorie FI/B zugeordnet. Im Rahmen der Finanzierung von Maßnahmen in den Bereichen erneuerbare Energie, Energieeffizienz, E-Mobilität und Abfall- und Kreislaufwirtschaft kann es zu gewissen negativen Umwelt- und sozialen Auswirkungen kommen, so zum Beispiel im Bereich Energieerzeugung oder durch Verdrängungseffekte des informellen Sektors bei der Müllsammlung und -verwertung, die jedoch mit Standard Mitigations-Maßnahmen abgefedert werden können. Die KfW hat mit dem voraussichtlichen Träger die Erstellung und Implementierung eines umfassenden Umwelt- und sozialen Managementsystems sowie eines Beschwerdemechanismus vereinbart, welche die Anforderungen der KfW und der IFC Performance Standards in Bezug auf die frühzeitige Erkennung von Umwelt- und sozialen Risiken und deren Mitigation und Management beinhaltet. Der Fonds finanziert keine Kategorie A Vorhaben und hat die Ausschlussliste der KfW übernommen.
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