Bildungs-SWAp ESP-FASE XIV

Kernproblem:
Unzureichende Kapazität und Qualität des Grundbildungsangebots in Mosambik.

Modulziel:
Das Ziel des Projekts Bildungs-SWAp ESP-FASE XIV ist die Erweiterung der Kapazitäten des Grundbildungsangebots und die Verbesserung der Ausbildung.
Kinder und Jugendliche sollen zunehmend erfolgreich die quantitativ und insbesondere qualitativ verbesserten und ihren Lebensumständen angepassten Bildungsangebote nutzen.

Wesentliche Outputs:
Neue und rehabilitierte Klassenräume wurden gebaut. Das Management der aus FASE finanzierten Schulen ist hinsichtlich Wartung und Instanthaltung verbessert; Entwickelte Lehrmaterialien und Schulbücher stehen in ausreichender Anzahl zur Verfügung.

Zielgruppe:
Die Hauptzielgruppe sind Kinder und Jugendliche im Schulalter (Primar- und Sekundarstufe), doch kommen die Maßnahmen des PEE auch Lehrern, Erwachsenen sowie Mitarbeitern des MINEDH zugute.

Beitrag zur nationalen Umsetzung der Agenda 2030:
Das Programm fördert die Chancen mosambikanischer Kinder und Jugendlicher auf eine hochwertige Bildung und leistet damit einen Beitrag zur Umsetzung des nachhaltigen Entwicklungsziels 4 {Sustainable Development Goal, SDG), insb. in Bezug auf Qualität. Mit besonderem Augenmerk auf Mädchen trägt die deutsche EZ zu Geschlechtergerechtigkeit (SDG 5) bei. Indirekt trägt das Programm damit zur Armutsreduzierung (SDG 1) bei.

Umwelt- und Sozialverträglichkeit

Das Vorhaben richtet sich an die Verbesserung der staatlichen Infrastruktur im Grundschulsektor in Mosambik. Die möglichen Umwelt- und Sozialrisiken ergeben sich durch Bau und Renovierung von Schulgebäuden, die aber mit Standardmaßnahmen vermieden bzw. gemindert werden können. Daher wird das Vorhaben in die Umwelt- und Sozial-Risikokategorie B (moderates Risiko) eingeordnet. Es ist zu erwarten, dass sich die Risiken auf die folgenden Punkte beschränken: (i) Abfallmanagement auf den Baustellen (Abwassermanagement, Aushub, Färb- und Ölreste, Asbest, etc.), Erderosion, Vernichtung von Teilen der Vegetation, Rehabilitierung der Entnahmegruben sowie Schmutz und Lärm während der Arbeiten, (ii) Probleme in Verbindung mit der Wasserversorgung sowie der Sanitäreinrichtungen der Schulen, (Iii) hohe Nachfrage nach Holz für den Bau (z.B. für Möbel, Fenster, etc.), (iv) Brennholznachfrage z.B. für Kochstellen, (v) Einsatz von Insektiziden zum Bekämpfen von z.B. Mücken während der Bauphase, sowie (vi) mögliche negative Auswirkungen auf die Lebensgrundlage einzelner Personen, falls Landnahme für den Bau der Schulen erforderlich sein sollte. Eine vertiefte Umwelt- und Sozialverträglichkeitsstudie ist nicht durch nationale Gesetze vorgesehen und auch nicht von der KfW angefordert. Zur Mitigation der Risiken fordert die KfW vom Träger die Formulierung und Umsetzung eines Umwelt- und Sozialmanagementplans, der ebenfalls Strategien und Pläne für Beteiligung und Information der Bevölkerung beinhaltet (Stakeholder Engagement) sowie die Formulierung und Umsetzung eines Umsiedlungsplans bzw. Plans zu Landnahme und Kompensation (Land Acquisition and Compensation Plan). Die Erstellung dieser Pläne erfolgt mit Unterstützung der Weltbank auf der Grundlage der Prüfungsergebnisse der Weltbank.

Land / Region / Institution Mosambik
Nummer 45228
Schwerpunkt Bildung
Sektor 11220 - Grundschulbildung
USV-Kategorie B
Finanzierungsinstrument Zuschuss / Darlehen aus Haushaltsmitteln
Weitere Geber -
Deutscher Finanzierungsbeitrag 12 Mio. EUR
Status aktiv
Auftraggeber BMZ
Projektpartner REPUBLIK MOSAMBIK
Zuständige Abteilung Zentrales und südliches Afrika

Kontakt

Transparenz

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