Bildung Schulinfrastruktur II
Mit der Phase V von PROMINE soll, aufbauend auf den Erfahrungen der bisherigen Phasen, der Zugang zu qualitativ angemessener Vorschul- und Grundbildung und punktuell Sekundarstufe in benachteiligten ländlichen und periurbanen Regionen in Honduras verbessert werden. Durchführungsinstitution ist der Fondo Hondureño de Inversión Social (FHIS), der das Vorhaben im Auftrag des Programmträgers, dem Bildungsminsiterium (Secretaría de Educación, SE) umsetzt.
Die Gesamtkosten (FZ-Mittel und Eigenbeitrag) der Phase V betragen 11,945 Mio. EUR. Diese neue Phase des Programms orientiert sich an den Prozessen und Mechanismen, die in den vorherigen Phasen angewendet werden. Das Investitionsgebiet wird im Vergleich zu PROMINE Phase IV um drei Departamente verkleinert, die in den ersten drei Phasen des Programms die meisten Investitionen erhalten haben: Santa Bárbara, Intibucá, La Paz. Die Einbeziehung der 10. bis 12. Klasse erfolgt wie bei PROMINE IV punktuell in drei Schulnetzwerken.
Die wichtigsten Einzelmaßnahmen betreffen (i) den Bau und die Ausstattung von schulischen Einrichtungen (Vorschulen, Schulen der Grundbildung 1. - 9. Klasse sowie Schulen der Sekundarbildung 10. - 12. Klasse), vorzugsweise im Rahmen von Schulnetzwerken (Redes Educativas), (ii) Bildungsqualität, (iii) programmbezogene Stärkung der SE auf allen Ebenen (Zentrale, Provinzen, Distrikte) (iv) institutionelle Stärkung des FHIS sowie (v) Consultingleistungen. Das Vorhaben wird in Koordination mit dem Programm zur Unterstützung der Dezentralisierungsprozesse im Bildungssektor in Honduras, APRODE, der TZ durchgeführt. Mit dem Vorhaben PROMINE soll ein Beitrag zur Erreichung der Ziele des honduranischen Bildungsgesetzes von 2012 und der Umsetzung des SDG 4 (hochwertige Bildung) in Honduras geleistet werden. Direkte Zielgruppe sind ca. 6.500 Kinder und Jugendliche in bis zu 8 ländlichen Provinzen.
Umwelt- und Sozialverträglichkeit
Das Vorhaben wurde entsprechend der Nachhaltigkeitsrichtlinie der KfW Entwicklungsbank in die Umwelt- und Sozialrisikokategorie C eingeordnet, da vom Vorhaben voraussichtlich keine oder nur geringe nachteilige Auswirkungen und Risiken auf Umwelt und soziale Belange ausgehen. Es ist daher kein spezifischer Umwelt- und Sozialmanagementplan erforderlich. Der Partner wurde zur Einführung eines Beschwerdemechanismus verpflichtet und muss die KfW unverzüglich über umwelt- und sozialrelevante besondere Vorkommnisse informieren.
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