Beschäftigungsförderung durch Rehabilitierung von Basisinfrastruktur und einkommensschaffende Maßnahmen (UNDP Syrien)

Im sechsten Jahr der Syrienkrise sind 13,5 Mio. Menschen in Syrien auf Hilfsleistungen angewiesen, darunter 6 Mio. Kinder. Die massiven Fluchtbewegungen innerhalb des Landes halten aufgrund der unablässigen anhaltenden Kampfhandlungen in vielen syrischen Gebieten weiter an und belasten die ohnehin knappen Ressourcen und die soziale Infrastruktur der aufnehmenden Gemeinden. Ziel des FZ-Vorhabens ist es, einen Beitrag zur Stärkung der Resilienz von syrischen Binnenvertriebenen und aufnehmenden Gemeinden in der andauernden Krise zu leisten sowie deren wirtschaftliche und soziale Lebensbedingungen zu verbessern.
Die Zielgruppe des Vorhabens umfasst die syrischen Binnenvertriebenen (derzeit insgesamt rd. 6,6 Mio. Menschen) sowie die Bevölkerung in den aufnehmenden Gemeinden, deren Ressourcen und Infrastruktur durch die Flüchtlinge in besonderem Maße belastet sind. Die geplanten 3 Komponenten des FZ-Vorhabens beinhalten die arbeitsintensive Rehabilitierung und Verbesserung der Basisinfrastruktur und der sozialen Dienstleistungen sowie weitere arbeitsintensive und einkommensschaffende Maßnahmen im produktiven Bereich. Das Vorhaben wird in Direktleistung durch das United Nations Development Programme (UNDP) als Empfänger und Projektträger verantwortet. Zur Ko-Finanzierung des UNDP-Vorhabens mit dem Titel "Strengthen the Resilience of the Syrian People and Foster the Recovery of Disrupted Livelihoods" ist ein FZ-Finanzierungsbeitrag von 20,0 Mio. EUR im Rahmen der Sonderinitiative "Fluchtursachen bekämpfen, Flüchtlinge reintegrieren" vorgesehen.

Land / Region / Institution Naher und mittlerer Osten
Nummer 37917
Schwerpunkt Sonstige
Sektor 73010 - Kurzfristiger Wiederaufbau
Finanzierungsinstrument Zuschuss / Darlehen aus Haushaltsmitteln
Weitere Geber -
Deutscher Finanzierungsbeitrag 19,987 Mio. EUR
Status abgeschlossen
Auftraggeber BMZ
Projektpartner UNITED NATIONS DEVELOPMENT PROGRAMME (UNDP)
Zuständige Abteilung Nahost, Afghanistan und Pakistan

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