Anpassung an den Klimawandel im Wassersektor III - Wassereffizienz und verbesserte Wasserverteilung (DKTI)

Jordanien ist eines der wasserärmsten Länder der Welt, das wiederholt Dürren ausgesetzt ist. Das landwirtschaftliche Bewässerungssystem ist nicht ausreichend effizient, um die landwirtschaftliche Wasserversorgung sicherzustellen.

Ziel des FZ-Vorhabens ist es, die Wassereffizienz des Landes zu steigern und die Vulnerabilität der landwirtschaftlich aktiven Bevölkerung im Jordantal gegenüber den Auswirkungen des Klimawandels zu reduzieren. Dies soll durch eine zuverlässigere und bessere Wasserversorgung geschehen. Es reduziert die Auswirkungen von Dürren und Hitzewellen auf das Einkommen und die Beschäftigung der Zielgruppe. Dafür soll das 30 bis 40 Jahre alte Bewässerungsnetzwerk im Projektgebiet rehabilitiert werden. Die direkte Zielgruppe ist die landwirtschaftlich aktive Bevölkerung des Projektgebietes.

Umwelt- und Sozialverträglichkeit

Das Projekt wurde gemäß der KfW-Nachhaltigkeitsrichtlinie in die Umwelt- und Sozialrisikokategorie "B" eingeordnet und kann potenziell moderate negative Auswirkungen auf die Umwelt und die sozialen Bedingungen haben. Typische Umweltauswirkungen, die während der Bauphase des Projekts zu erwarten sind, betreffen die z.B. Lärmentwicklung und Verschlechterung der Luftqualität, sowie mögliche Auswirkungen auf die biologische Vielfalt wie den Verlust von Vegetationsfläche, Umweltverschmutzungen und mangelhafte Abfallentsorgung. Soziale Auswirkungen umfassen typischerweise die Gesundheit und Sicherheit der Anwohner, Auswirkungen im Zusammenhang mit Arbeitsschutz und Arbeitssicherheit sowie Arbeitsbedingungen. Um diese Auswirkungen zu erfassen, werden standortspezifische Umwelt- und Sozialverträglichkeitsstudien nach internationalen Standards durchgeführt. Im Rahmen dieser Studie werden die Betroffenen informiert, angehört und beteiligt. Mögliche negative Auswirkungen beschränken sich voraussichtlich auf den Bereich des jeweiligen direkten Projektgebietes und sind in den meisten Fällen reversibel. Sie werden auf der Grundlage von Standardansätzen und bewährten Verfahren gemindert. Falls Landerwerb erforderlich sein sollte oder der Lebensunterhalt von Menschen durch Veränderung der Landnutzung gefährdet werden sollte, wird ein Landwererb- und Kompensationsplan erstellt werden. Die Einführung eines Beschwerdemechanismus für Arbeiter und für Baustellen-Anlieger ist vorgesehen.

Land / Region / Institution Jordanien
Nummer 40019
Schwerpunkt Wasser und Abfall
Sektor 14021 - Wasserversorgung - große Systeme
USV-Kategorie B
Finanzierungsinstrument Entwicklungskredit
Weitere Geber Eigenbeitrag d. Landes/Own contribution of country
Deutscher Finanzierungsbeitrag 24 Mio. EUR
Status aktiv
Auftraggeber BMZ
Projektpartner JORDAN VALLEY AUTHORITY
Zuständige Abteilung Nahost, Afghanistan und Pakistan

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