Abwasserentsorgung Südwest, Kosovo, Phase III

Die übergeordneten entwicklungspolitischen Ziele des Projekts sind der Schutz der ober- und unterirdischen Wasserressourcen und die Verbesserung der Lebensbedingungen der Bevölkerung in Gjakova. Projektziel ist die Verbesserung der Abwasserentsorgungssituation und die Abwasserreinigung im Projektgebiet.

Die Investitionsmaßnahmen in Gjakova umfassen den Bau und die teilweise Rehabilitierung des städtischen Kanalnetzes sowie den Bau einer Kläranlage. Darüber hinaus sollen Maschinen und Einrichtungen zur Lagerung, Behandlung und Ausbringung des Klärschlamms finanziert werden. Durch eine Begleitmaßnahme, die aus Mitteln des SECO finanziert wird, sollen dem Problem der fehlenden Expertise im Abwassersektor und insbesondere der Abwasserklärung begegnet und die Leistungsfähigkeit des Projektträgers erhöht werden.

Die Gesamtkosten des Vorhabens (ohne Steuern und sonstige Abgaben) werden auf 16,8 Mio. EUR geschätzt. Davon werden 6 Mio. EUR durch einen FZ-Zuschuss, 7,6 Mio. EUR durch einen Zuschuss unseres Kooperationspartners SECO (Staatssekretariat für Wirtschaft der Schweizerischen Eidgenossenschaft) sowie 3,2 Mio. EUR durch einen Eigenbeitrag der Gemeinde Gjakova finanziert. Der Beitrag der Gemeinde beinhaltet die Bereitstellung des Grundstücks für die Kläranlage, dessen Wert derzeit auf rund 0,6 Mio. EUR geschätzt wurde, sowie einen finanziellen Beitrag in Höhe des Restbetrages. Die begleitenden Maßnahmen werden in voller Höhe aus dem SECO-Budget finanziert.

Land / Region / Institution Kosovo
Nummer 33079
Schwerpunkt Wasser und Abfall
Sektor 14022 - Sanitärversorgung und Abwassermanagement -g
Finanzierungsinstrument Zuschuss / Darlehen aus Haushaltsmitteln
Weitere Geber -
Deutscher Finanzierungsbeitrag 6 Mio. EUR
Status abgeschlossen
Auftraggeber BMZ
Projektpartner RWC RADONIQI RADONIQI
Zuständige Abteilung Europa und Kaukasus

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